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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Pläne für Einkaufscenter am Neumarkt
Zwischenüberschrift:
Verträglichkeitsstudie zu Projekt im Bereich des früheren Wöhrl-Areals
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Sichtbare Fortschritte bei der Neumarktentwicklung lassen auf sich warten. Doch auf der Planungsebene ist aktuell einiges in Bewegung. Im Lenkungsausschuss der Stadt ist Ende Juni eine Verträglichkeitsstudie thematisiert worden. Zentraler Aspekt: Die Auswirkungen eines möglichen Einkaufscenters mit bis zu 20 000 Quadratmetern Verkaufsfläche zu untersuchen, das sich im Bereich des ehemaligen Wöhrl-Areals (inklusive Parkhaus) bis zur Großen Rosenstraße erstrecken könnte.
Von Wolfgang Elbers - Mitte April sind die Pläne den Mitgliedern des nicht-öffentlich tagenden Lenkungsausschusses vorgestellt worden. Voraussichtlich nach der Sommerpause sollen weitere Details folgen.
Kern des Konzepts: Im südlichen Neumarktbereich, den ehemaligen Wöhrl-Flächen (Baulos 5), ein Einkaufscenter zu entwickeln, das nicht nur auch das jetzige Parkhaus umfassen würde, sondern auch die Möglichkeit einer Überbauung der Seminarstraße beinhaltet. Vorgesehene Größenordnung: bis zu 20 000 Quadratmeter - dies entspricht der doppelten Nettoverkaufsfläche im Vergleich zu den bisherigen Planungsdaten. Außerdem angedacht: ein Parkhaus mit 600 Stellplätzen.
Dimensionen, die sich fast im Bereich der 2003 und 2004 diskutierten Pläne für eine " ECE-Galerie" bewegen. Die sahen ein Shopping-Center mit rund 25 000 Quadratmetern Verkaufsfläche im Bereich der Land- und Amtsgerichtsgebäude vor, waren aber dort nicht zu realisieren, da das Hamburger Unternehmen mit dem Land Niedersachsen keine Einigung über Verkaufskonditionen und die Kosten für die notwendige Verlagerung der Justizeinrichtungen erzielte.
Die aktuelle Projektentwicklung wirft einige Fragen auf. Zum Beispiel: Welche Auswirkungen hat ein derartiges Einkaufscenter für den Osnabrücker Einzelhandel?, oder: Wie sehen die Folgen für die künftigen Verkehrsplanungen aus?
Hier ist unter anderem zu klären, welche Alternativen für die Buslinienführung oder die Steuerung des Parkverkehrs bestehen, wenn die Seminarstraße überbaut würde und dadurch der öffentliche Personennahverkehr sowie die Autos über andere Bereiche geführt werden müssten. Die derzeitigen Verkehrsplanungen sehen vor, die Linienbusse durch die Seminarstraße zu führen. Jetzt wird untersucht, ob die Linien auch über die Große Rosenstraße fahren können beziehungsweise welche Konsequenzen es hätte, wenn die jetzige Regelung beibehalten würde, die Busse in beide Richtungen über die Johannisstraße verkehren zu lassen.
Die Projektentwicklung betreibt der Osnabrücker Immobilienkaufmann Dr. Theodor Bergmann, dessen Immobiliengruppe Eigentümerin verschiedener am Neumarkt gelegener Gebäude ist, darunter des Eckgebäudes zur Johannisstraße. Der seit Ende der 90er-Jahre immer wieder neue Ideen für eine Neumarktlösung einbringende Geschäftsmann, der auch Interesse bekundet hat, auf der Fläche vor dem Neumarkt-Caree das Baulos 2 zu realisieren, will zusammen mit Partnern aus der Region sowie einem Investor die Voraussetzungen für ein Einkaufscenter oder die Aufwertung der Gebäude im südlichen Bereich des Neumarkts schaffen.
Die Stadt soll signalisiert haben, dass keine Einzellösungen in Betracht kommen. Priorität hat danach zunächst die Situation im Bereich des Ex-Wöhrl-Gebäudes.
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Autor:
Wolfgang Elbers


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