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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Höher und schneller auf der neuen Rampe
Zwischenüberschrift:
Samstag startet der Skater-Contest
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Am Samstag gibt es den ersten Härtetest: Die Skateanlage Liebigstraße verfügt seit einigen Tagen über eine neue " Mini-Ramp". Nun findet der jährliche Skate-Contest statt. Bei dem Wettbewerb spielt die Anlage eine wesentliche Rolle, die dann auch offiziell durch Bürgermeister Burkhard Jasper eröffnet wird.
In den Sommerferien ist die Anlage besonders gut besucht. Der Einzugsbereich ist groß: Benedikt (18) kommt aus Haste, Silvano (14) aus der Dodesheide und der gleichaltrige Maximilian vom Westerberg. Aber auch über die Stadtgrenzen hinaus ist die Liebigstraße Anlaufpunkt. So lebt zum Beispiel Simon (15) in Hasbergen und Kacper (13) in Georgsmarienhütte. In den Ferien kommt Kacper fast täglich zur Liebigstraße, in den Schulzeiten zumindest an den Wochenenden.
An dem Skate-Contest wird er ebenfalls teilnehmen. Der wird vom Mobilteam Streetwork/ Mobile Jugendarbeit des Fachdienstes Jugend sowie vom Skateshop Titus durchgeführt und ist nach Alter und Können in drei Gruppen aufgeteilt.
Die Skateanlage wird zwar auch von BMX-Fahrern und Inlinern genutzt, in erster Linie sind hier aber - der Name sagt es - Skater unterwegs. Der Treffpunkt an der Liebigstraße verfügt über verschiedene Hindernisse, im Fachjargon " Obstacles" genannt: Flatrail, Quarterpipe, Curb oder Kicker. Und es gibt die Mini-Ramp. Gegenüber dem Vorgängermodell hat sie eine Reihe von Vorzügen.
Klar, der Belag ist neu, während bei der alten Anlage Unebenheiten nicht nur das Tempo drosselten, sondern auch die Gefahr von Stürzen erhöhten. Die jungen Nutzer sehen insbesondere die Erhöhung an der einen Seite der Rampe - " Extension" genannt - als vorteilhaft. Und dann ist da noch die abschließende Stange, die den Namen Coping trägt. " Die ist glatt wie Eis, das ist perfekt", sagt Simon.
Anfang der Neunzigerjahre wurde die Fläche zur Skate anlage umgestaltet. Schon zu diesem Zeitpunkt war die vorherige Mini-Ramp installiert worden. Die Unterhaltung sei aber zu umfangreich geworden, sagt Hartmut Damerow vom Osnabrücker Servicebetrieb. Für die neue Anlage arbeitete der Betrieb eng mit dem Mobilteam sowie den Skatern zusammen. Die hatten dann selbst einen Plan erstellt, nach dem die Mini-Ramp gestaltet wurde. Möglich wurde dies durch das Konjunkturprogramm II. Daraus stehen 140 000 Euro für das neue Spielplatzkonzept zur Verfügung, davon flossen 30 000 Euro in die Anlage.
Mit dem neuen " Obstacle" sind die jungen Nutzer glücklich - Wünsche gibt es natürlich weiter. Ein Punkt ist der Oberflächenbelag. Die Skater würden gerne auf einem Betonboden ihre Kunststücke machen, denn gerade bei der derzeitigen Hitze gibt es Probleme durch den weichen Teerbelag.

Autor:
hmd


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