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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Vorsicht bei heißem Wetter - Tipps vom Amtsarzt
Artikel:
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Originaltext:
Besonders für ältere und gesundheitlich angeschlagene Menschen sowie für Kinder ist Hitze mit großen Risiken verbunden. Dr. Gerhard Bojara vom gemeinsamen Gesundheitsdienst für den Landkreis und die Stadt Osnabrück bittet angesichts der derzeitigen Witterung darum, nicht nur an das eigene Wohlbefinden zu denken, sondern auch ein Auge auf andere zu haben. Auf Ältere zum Beispiel, die mit einem viel zu dicken Mantel hilflos in der prallen Sonne sitzen und keine Kraft mehr aufbringen können, selbstständig in den Schatten zu gehen. Senioren sollten im Sommer daran denken, immer ausreichend Wasser zu trinken, auch wenn sie anders als Jüngere selbst bei Hitze keinen großen Durst mehr empfinden.
Akute Lebensgefahr besteht zudem für Kinder oder Haustiere, die im Autos zurückgelassen werden, warnt Bojara. Schon eine kurze Wartezeit in einem sich immer weiter aufheizenden Fahrzeug könne schwerwiegende Folgen haben. Wer sein Kind zu lange in der prallen Sonne spielen lasse, riskiere zudem, dass der Nachwuchs einen Sonnenstich erleidet.
Aber auch gesunde Erwachsene sollten mit hohen Temperaturen, extremer Sonneneinstrahlung und erhöhten Ozonwerten nicht sorglos umgehen. Neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr (mindestens zwei bis drei Liter Wasser täglich, möglichst kein Alkohol) sollten eine Kopfbedeckung getragen und die Haut mithilfe von Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor geschützt werden. Dabei sei zu beachten, dass UV-Strahlen auch die Kleidung durchdringen, sagt Bojara.
Außerdem sei es empfehlenswert, körperliche Aktivitäten einzuschränken oder sogar ganz zu vermeiden. Wer auch während einer Hitzewelle absolut nicht auf Sport verzichten wolle, solle auf die frühen Morgenstunden ausweichen. Der Amtsarzt nennt den Grund: Auch wenn abends leicht der Eindruck entstehe, dass die Luft nun wieder frischer und angenehmer ist, sei die Ozonbelastung morgens normalerweise deutlich niedriger. ack



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