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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Windturbinen bald noch größer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Drei neue Windgeneratoren mit einer Leistung von jeweils 2 Megawatt hat die Auricher Firma Enercon im Auftrag der Stadtwerke Osnabrück auf dem Piesberg errichtet. Sie sollen Osnabrück künftig mit 13, 8 Millionen Kilowattstunden pro Jahr versorgen. Drei ältere Anlagen mit jeweils 500 Kilowatt Maximalleistung wurden dafür demontiert. Die Gesamtinvestition wird von den Stadtwerken mit 10 Millionen Euro beziffert.
Die Enercon GmbH ist der größte Hersteller von Windkraftanlagen in Deutschland. Neben dem Stammsitz in Aurich gibt es weitere Produktionsstätten in Emden, Magdeburg, der Türkei, Brasilien, Indien, Schweden und Portugal. Weltweit beschäftigt das Unternehmen Enercon rund 13 000 Mitarbeiter.
Technische Besonderheit der Enercon-Anlagen ist der Verzicht auf ein Getriebe. Der Ringgenerator sitzt also direkt auf der Nabe . Das bedeutet weniger Verschleiß und geringere Wartungskosten, der sonst übliche Ölwechsel entfällt.
Seit 15 Jahren sind Enercon-Anlagen an ihrer tropfenförmigen Gondel zu erkennen. Das Design stammt von dem britischen Architekten Sir Norman Foster , der auch die Kuppel des Berliner Reichstages entworfen hat. Die Rotorblätter bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Auffallend sind die Blattspitzen, die den Winglets bei Flugzeugen ähneln. Mit dieser besonderen Aerodynamik soll mehr Leistung aus dem Wind geholt werden.
Enercon baut inzwischen auch Windturbinen mit einer Leistung von 3 MW und entwickelt einen neuen Anlagentyp mit 6 MW . Das Auricher Unternehmen setzt bislang ausschließlich Onshore-Anlagen und lehnt Offshore-Anlagen wegen des technischen Mehraufwands ab.



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