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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Italienisches Eis im verkleinerten "Hyde-Park"
Zwischenüberschrift:
Geschichte einer Eisdiele - Schwimmunterricht im Waldbad
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Endlich Sommer, Sonne, Hitze - da zieht es viele Menschen aus der Region ins Waldbad nach Georgsmarienhütte. Unter diesem Namen ist die Talsperre, die auf dem Archivfoto der vergangenen Woche zu sehen war, heute bekannt. Seit mehr als 100 Jahren gibt es die Badeanstalt am Fuße des Lammersbrinks. Mitglieder der Internetgemeinschaft OS-Nachbarn.de haben uns von der Geschichte des Bades und von ihren Erinnerungen berichtet.
" Es handelt sich um die alte Badeanstalt ? Talsperre?, in der ich im Sommer 1945 schwimmen gelernt habe", schrieb Werner T. " Der Bademeister war zu der Zeit August Schubert und nahm uns die Prüfung für Frei- und Fahrtenschwimmer ab. Die Liegewiese im Vordergrund wurde von uns Kindern als ? Sandbank? bezeichnet. Im Wasser ist auch noch der Baumstamm zu erkennen, der als Spielgerät diente." Auch die heute 85-jährige Ingrid Jäkel aus Georgsmarienhütte hat dort schwimmen gelernt und 1937 den Frei- und Fahrtenschwimmer gemacht, wie sie uns in einem Telefongespräch erzählte. Mit ihren Freundinnen und mit ihrer Schulklasse war sie im Sommer oft im Waldbad. Zur Geschichte des Freibads konnte uns Ralf H. Informationen geben: " Die Talsperre ist von den Klöckner-Werken als Notkühlbecken im Verbund mit dem Holsteteich und den Kasinoteichen für das Stahlwerk angelegt worden." Die Aufnahme muss vor dem Umbau 1956 gemacht worden sein, denn " in der Mitte ist noch der hölzerne Sprungturm mit einer Holzrutsche zu sehen. Dieser wurde beim Umbau durch einen aus Beton ersetzt." Auch das Auto, das ganz klein im Hintergrund zu sehen ist, deutet auf die 1950er-Jahre hin. Über den Fahrzeugtyp gehen die Meinungen der OS-Nachbarn allerdings ausein ander. Ist es ein VW Käfer oder ein Fiat 500?
Ein Ziel für Erfrischung suchende Osnabrücker war viele Jahre lang auch der Holzpavillon des Eiscafés Toscani an der Großen Hamkenstraße, der auf dem Archivfoto dieser Woche zu sehen ist. Er wurde 1984 als Provisorium erbaut, aber die Inhaber Silvio und Helga Toscani waren ebenso wie ihre Gäste zufrieden mit dem Pavillon, der seinerzeit als verkleinerter " Hyde-Park" ins Auge fiel. Als im Jahr 2002 der Bau der Kamp-Promenade begann, wurde der Holzpavillon abgebaut und sechs Jahre später an der Hollager Mühle als Lernstandort für regenerative Energien wiedererrichtet. Das Eiscafé Toscani zog in einen Pavillon aus Stahl und Glas im neuen Einkaufszentrum. Erinnern Sie sich noch an die besondere Atmosphäre in dem Holzpavillon? Haben Sie vielleicht noch Informationen zur Geschichte der Eismacher-Familie Toscani, die vor mehr als 100 Jahren nach Osnabrück kam?
Die Häuser, die auf dem Foto rechts hinter der Eisdiele zu sehen sind, wurden bereits Ende der 1980er-Jahre abgerissen. Wissen Sie noch, wie es früher in diesem Quartier aussah? Teilen Sie uns Ihre Erinnerungen auf der Internetgemeinschaft OS-Nachbarn.de mit. Das Foto können Sie unter " Neue OZ" in der Rubrik " Artikel und Fotos" finden.
Internet:
www.os-nachbarn.de »

Autor:
r.


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