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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Am Neumarkt wird nicht mehr gesprüht
Zwischenüberschrift:
Berieselung auch ein Thema in der OS-Community
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Aus der Berieselungsanlage vor dem Schaufenster von H+ M am Neumarkt spritzt neuerdings kein Wasser mehr. Die Eigentümergesellschaft von Theodor Bergmann erklärte den Rückzieher gestern damit, dass eine einvernehmliche Lösung mit der Stadt Osnabrück gesucht werde. Im Gegenzug will die Stadt nicht weiter prüfen, ob für den Betrieb der Wassersprüher eine Sondernutzungserlaubnis erforderlich gewesen wäre.
Die Stadt Osnabrück hatte Bergmann mitgeteilt, dass sie den Betrieb der Sprühanlage nicht dulde und eine juristische Prüfung angekündigt. Dabei sollte geklärt werden, ob die Berieselung möglicherweise andere Menschen belästigen, gefährden oder diskriminieren könnte. In einem Agreement haben sich beide Seiten nun darauf geeinigt, dass Bergmann nicht mehr sprüht und die Stadt nicht mehr prüft.
Statt der Wasserberieselung setzt die Grundstücksgesellschaft nun auf ein Osnabrücker Gebäudereinigungsunternehmen, das Schaufenster und Gehweg sauber halten soll. Es gelte, " dem extremen Reinigungsbedarf, der insbesondere von den sich vor dem Neumarkt-Carré aufhaltenden Personen und Hunden verursacht wird, gerecht zu werden", heißt es in der Pressemitteilung. Geprüft werden soll auch, ob der städtische Servicebetrieb seine Aktivitäten vor dem Gebäude verstärkt.
Die Berieselungsanlage ist seit Tagen ein viel diskutiertes Thema, auch in der OS-Community. Von " lustig" bis " diskriminierend" reichen die Urteile der User. Während die einen sich mit den Punks solidarisieren, bringen andere zum Ausdruck, dass sie froh sind, wenn die Herumlungernden vertrieben werden.
Userin Ivonne77 schreibt: " Als Geschäftsinhaber würde ich auch nicht wollen, dass Penner und Punks vor meinem Geschäft sitzen und mir dadurch die Kundschaft wegrennt. Das Problem auf so eine lustige Art zu lösen ist doch besser als alles andere."
User Nulltrooper hätte Verständnis für die Berieselung, wenn die Punks direkt vor dem Eingang des Geschäftes sitzen würden. Da sie sich aber an der Gebäudeseite treffen, kann er die Aktion nicht nachvollziehen: " Wen stört? s ? Schade um das Trinkwasser! Ich glaube, wenn die Kunden jetzt immer mit nassen Füßen ins Geschäft kommen, dann sieht das im Laden auf dem Marmor sicherlich blöder aus, als wenn ein paar Leute sich da am Schaufenster breitmachen. Das gehört doch genauso zum Straßenbild wie die nervenden , Musiker?."
User FeLix_98 sagt, dass die Leute zwar ein Anrecht darauf hätten, sich im öffentlichen Raum zu bewegen, aber vor den Läden selbst müssten sie ja nicht unbedingt herumsitzen. " Neulich hab ich gesehen, dass ein Punk an die Fahrstuhltür gepinkelt hat. Das muss nicht sein, ich finde die Lösung deshalb gut."
User nicolettas ist von den Herumlungernden vollkommen genervt: " Man wird gefragt, ob man Geld oder Zigaretten hat. Ich möchte in die City gehen, um es zu genießen und nicht belästigt zu werden. Es gibt genug Plätze in Osnabrück, wo die sich aufhalten können." Wenn es nach User Blubber geht, dann hat sich die Sache eh bald erledigt: " Warten wir, bis die erste ältere Dame dort ausrutscht, und das Problem ist gegessen."
Autor:
rll, grot


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