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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Erneuerbare Energien im Fokus
Zwischenüberschrift:
Klimafreundliche Alternativen?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Jetzt handeln, ehe es zu spät ist": So lautet die Devise der Klasse 8F2 des Gymnasiums Carolinum. Intensiv haben sich die Schüler in den vergangenen Wochen mit dem Klimawandel beschäftigt. Als sie einen Film im Erdkundeunterricht über die Klimaveränderung und die möglichen Folgen gesehen haben, wurde ihnen das erste Mal bewusst, dass sie etwas tun müssen.
Von Christian Michels - Der Klimawandel wird besonders die junge Generation in den nächsten Jahren betreffen. Deshalb haben die Schüler nach Möglichkeiten gesucht, etwas zu ändern. Jährlich werden Menschen immer abhängiger und angewiesener auf Erdöl und Erdgas. Um die ganze Menschheit auch langfristig mit Energie versorgen zu können, sind sie auf erneuerbare Energien angewiesen. Durch Forschung, Technik und Entwicklung wird versucht, dieses Problem zu lösen.
Täglich wird Energie gebraucht: beim Zähneputzen, Duschen, Wäschewaschen, oder auch wenn man mit dem Bus zur Schule fährt. Oft werden dabei die endlichen Ressourcen Erdöl und Erdgas genutzt. Da auch die nachfolgenden Generationen Energie haben sollen, werden schon seit einiger Zeit erneuerbare Energien verwendet. Diese sind unerschöpfliche und umweltschonende Energien, die sich kurzfristig erneuern oder deren Nutzung nicht zur Erschöpfung der Quelle beitragen. Dazu gehören unter anderem Sonnenenergie, Windenergie oder auch Wasserkraft. Denn: Sonne und Wind werden immer zur Verfügung stehen.
Die Berufschancen in diesem Arbeitsfeld steigen jährlich an. Laut Bundesministerium für Umwelt werden bis 2020 circa 400 000 neue Arbeitsplätze in diesem Bereich geschaffen. Trotz dieser erfreulichen Zahlen werden erneuerbare Energien aber auch immer wieder kritisiert. Für die Herstellung von Solarzellen beispielsweise werden nach Recherchen der Schüler viele chemische Materialien benötigt. Viele Experten meinen deshalb, dass die Herstellung, aber auch die Entsorgung kritisch zu betrachten ist. Denn die Lebenszeit einer Solarzelle wird nach Angaben des Brockhaus (Ausgabe 2004) auf gerade mal 25 bis 30 Jahren geschätzt.
Ob sich die Sonnenstrahlung in einigen wetterunbeständigen Ländern wie Deutschland rentiert, ist außerdem fraglich. Deshalb wird überlegt, ob man die Fläche der nordafrikanischen Wüsten und der im Nahen Osten mit solarthermischen Kraftwerken bebaut. Eine geringe Fläche würde reichen, um die dortigen Länder und ganz Europa mit Strom und Trinkwasser zu versorgen.
Auch der Naturschutzbund Deutschland übt Kritik an erneuerbaren Energien. Der Vorwurf: Die Windparks haben zur Folge, dass das Brut- und Flugverhalten der Vögel beeinträchtigt wird. Weiter argumentieren sie, dass der Lärm, der durch den Aufbau der Windparks im Meer entsteht, Tieren wie beispielsweise Schweinswalen schadet.
Dennoch darf man nicht vergessen: Nur durch erneuerbare Energien kann der Atomausstieg in Deutschland langfristig umgesetzt werden.
Autor:
Christian Michels, Robin Klodt


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