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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Auf dem Weg zur "Kita 21"
Zwischenüberschrift:
Modellprojekt vorgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Lassen sich kleine Kinder schon für umweltschonendes Verhalten im Alltag sensibilisieren? Die Antwort lautet: ja. Herausgefunden hat das die Wissenschaftlerin Ute Stoltenberg. Sie hat die Ergebnisse des Modellprojektes " Kita 21 - Die Zukunftsgestalter" untersucht.
Die Sozialwissenschaftlerin der Universität Lüneburg präsentierte ihre Ergebnisse jetzt in einer Fachtagung. Kinder blickten über den Tellerrand hinaus und könnten " sich in andere Menschen hineindenken und ein starkes Gerechtigkeitsgefühl entwickeln", berichtete die Professorin. In der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) diskutierte sie mit den Teilnehmern die Bedeutung einer auf Nachhaltigkeit angelegten Bildung in Kindertagesstätten (Kitas). Initiiert hatte die Zusammenkunft die Hamburger Stiftung " Save Our Future". Sie engagiert sich seit 1989 für die Stärkung des Umweltbewusstseins.
" Die Ergebnisse dieser Kooperationen mündeten schließlich in das Modellprojekt , Kita 21?", schilderte dessen Leiterin Meike Wunderlich. Vor anderthalb Jahren hätten 60 Kitas im Großraum Hamburg mit der Umweltbildung begonnen. Grundlagenworkshops und Hilfe bei der Entwicklung von Öko-Projekten für die Kleinen seien vom vierköpfigen Projektteam geleistet worden. Wasser, Energie, Ernährung sowie Konsum, Abfall und Klimaschutz - dies seien einige Beispielbereiche, bei denen die Kinder spielerisch lernen sollten: " Mein Handeln hat Bedeutung im Positiven wie auch im Negativen", erläuterte Wunderlich ein Hauptziel von " Kita 21". Doch nicht nur die Kinder ließen sich vom Umweltgedanken anstecken, wie Wissenschaftlerin Stoltenberg in ihrer Befragung herausgefunden habe. Fast 90 Prozent des beteiligten Kita-Personals sprächen nach den ersten Öko-Vorhaben etwa von gestiegener Motivation bei der Arbeit. 16 Kitas hätten ihr Einkaufsverhalten bei Lebensmitteln verändert, zwei Drittel hätten ihre Räume nach umweltschonenden Kriterien gestaltet.
35 von 40 Kitas hätten im Frühjahr nach Abschluss ihrer Bildungsprojekte die Auszeichnung " Kita 21" bekommen. " Es geht gar nicht darum, perfekte Projekte, sondern eine Entwicklung in Gang zu setzen", erklärte Wunderlich mit Blick auf die Kitas, die keine Auszeichnung bekommen hätten.
Infos im Internet:
www.kita21.de »
Autor:
steb


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