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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mehr Sicherheit in Bussen
Zwischenüberschrift:
Thomas-Morus-Schüler werden Fahrzeugbegleiter
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mehr Sicherheit gerade im morgendlichen Schulbusverkehr will die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) mit der Ausbildung von Busbegleitern aus der Schülerschaft gewährleisten. Als vierte Osnabrücker Schule schließt sich die Thomas-Morus-Schule in Haste dem Projekt an und lässt ab dem kommenden Schuljahr Busgleiter durch die Verkehrsbetriebe ausbilden.
" Unsere Zielsetzung ist es, Schüler so zu schulen und in ihrer Persönlichkeit zu stärken, dass sie in Bus und Bahn andere Mitschüler, aber auch Erwachsene auf Fehlverhalten ansprechen", erläuterte André Kränzke, Leiter des Verkehrsbetriebes, den Sinn der Ausbildung für die Schlichter und Aufpasser. " Wir wollen aber keine Sheriffs, sondern Schüler, die mutig einschreiten und auch die Fahrer dadurch entlasten." Auf Dauer sollen alle 16 weiterführenden Schulen in Osnabrück an dem Projekt teilnehmen, damit das Angebot flächendeckend auf den Busbetrieb und die Nordwestbahn ausgedehnt wird.
Die 15-jährige Charlotte Cremering aus der neunten Klasse ist bereits Mediatorin und findet die zusätzliche Qualifizierung zur Busbegleiterin sinnvoll, da sie schon manche schlechte Erfahrung auf dem Schulweg gemacht hat: " Bei unserem Bus aus Lechtingen fliegen häufig Flaschen durch die Gegend. Ich habe auch schon einmal eine abbekommen."
Sozialarbeiter Christoph Weiß weiß: " Im Bus beginnt der Schultag, und so wie die Fahrt verläuft, kommen die Schüler im Unterricht an." Schulleiterin Hildegard Oevermann findet es wichtig, die Schüler in die Pflicht zu nehmen: " Kinder können Streitigkeiten im Bus häufig viel besser untereinander regeln."
Angedacht ist es von den Verkehrsbetrieben, ab der neunten Klasse zehn bis 15 Schüler pro Jahrgang zu Busbegleitern auszubilden. Vorbild dabei sind die Bochumer Verkehrsbetriebe, die das Projekt 1998 ins Leben gerufen haben und bislang " sehr gut" damit gefahren sind.


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