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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Dieses Gebäude bereichert die Stadt"
Zwischenüberschrift:
Landgericht für 1,5 Millionen Euro saniert - Minister inspiziert die Arbeiten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Landgericht strahlt wieder wie vor über 100 Jahren, aber mit einer weitaus besseren Wärmedämmung. Mit Geld aus dem Konjunkturprogramm hat das Land Dach und Fassade sanieren lassen. Justizminister Bernhard Busemann kam zur Bauabnahme.
Als einen " Segen" bezeichnete Landgerichtspräsident Antonius Fahnemann die 1, 5 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket. Ohne dieses Geld hätte das " Schmuckstück am Neumarkt" wohl noch lange auf eine Sanierung warten müssen.
Dass diese Sanierung dringend notwendig war, unterstrich Richard W. Bitter, der Leiter des Staatlichen Baumanagements. Es habe schon durch das Dach geregnet, und der Sandstein an der Fassade sei an manchen Stellen zerbröselt gewesen. Mit der gründlichen Fassadenerneuerung sei der Bau nun wirksam vor dem Verfall geschützt. Zudem soll eine 14 cm dicke Isolierung über dem 2. Obergeschoss dafür sorgen, dass die Wärme im Gebäude bleibt. Nur sehr behutsam wurden die Holzfenster saniert, die vereinzelt Schäden aufwiesen.
Baubeginn war im August 2009, durch den harten Winter gerieten die Handwerker in Verzug. Jetzt sind die Baugerüste verschwunden, und das Landgericht zeigt sich wieder in seiner spätklassizistischen Pracht Hannoverscher Schule.
Nach der Sanierung seien alle Pläne vom Tisch, die Justiz an anderer Stelle anzusiedeln, vermerkte Präsident Fahnemann mit Blick auf frühere Überlegungen, ein riesiges Einkaufszentrum am Neumarkt zu errichten. Das Gericht gehöre ebenso wie das Rathaus in die Stadt.
Justizminister Busemann pflichtete ihm bei: " Es wäre eine Schande, dieses Gebäude einem Geschäftemacher zu überlassen", erklärte der CDU-Politiker. Das Gebäude stehe nicht nur für eine bürgernahe Justiz, es bereichere zugleich die Stadt. Trotz der Armut der öffentlichen Haushalte sei es eine Verpflichtung für jede Generation, die historische Substanz zu erhalten. Das sei mit der Sanierung gelungen.
Für Busemann ist das Landgerichtsgebäude in Osnabrück kein unbekanntes Terrain. Als junger emsländischer Rechtsanwalt hatte er häufiger am Neumarkt zu tun. Daran erinnerte sich der Minister gestern bei seinem Besuch in Osnabrück.
Noch nicht abgeschlossen ist die Sanierung des Amtsgerichts, für die 3, 5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt wurden. Das Geld stammt ebenfalls aus dem Konjunkturprogramm des Bundes.
Autor:
rll


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