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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Umweltzone allein bringt´s nicht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Schon sehr interessant (von vielen Fachleuten aber auch so vorhergesagt): Die Einrichtung einer Umweltzone (allein) bringt? s also nicht - nur im Zusammenwirken mit anderen (insgesamt 108!) Maßnahmen ist die Luft sauberer zu bekommen.
Nicht unerwartet an erster Stelle: alles, was den Verkehr flüssiger fließen lässt. Und jetzt plant man bei uns ? als wichtigste Maßnahme für positive Effekte im gesamten Bahnhofsvorplatzbereich? eine neue Ampel am Wallring (vielleicht nur 50 Meter hinter einer bereits bestehenden), bei der ? Rückstaus zu Spitzenzeiten nicht auszuschließen seien?.
Die Einrichtung der Umweltzone hat schon enorme Kosten verursacht, über die Kosten dieser Ampelanlage, die kein Mensch braucht, schweigt man vorsichtshalber (die Erreichbarkeit des Parkhauses am Bahnhof war doch nie ein Thema, Thema war und ist: Das Angebot an Plätzen für Kurzzeitparker, die allesamt aus guten Gründen partout nicht ins Parkhaus wollen, wird immer weiter zurückgefahren und damit der Parkplatz-Suchverkehr immer ausgeprägter [?]. Welche Maßnahmen man konkret ins Auge fasst, um an/ mit bestehenden Einrichtungen den Verkehr fließender zu gestalten, bleibt unausgesprochen, aber dass tatsächlich jetzt eine ? verkehrsbehindernde Maßnahme? [?] kurzfristig umgesetzt werden soll, ist nicht zu verstehen.
Da tröstet es auch nicht wirklich, dass demnächst neue Modellrechnungen erstellt werden, auf deren Basis weitere Straßenabschnitte in Osnabrück mit Grenzwertüberschreitungen ausgewiesen werden. Der Bereich rund um den Bahnhof dürfte auch ohne die neue ? verkehrs( fehl) steuernde Maßnahme? dort bereits gelistet sein."
Henning Gebhardt
Osnabrück

" Herr Gerdts versteht die Aufregung darüber nicht, dass in Osnabrück die Stickstoffdioxidgrenzwerte nicht eingehalten werden können. Er verweist auf verschiedene Maßnahmen, die für eine Verbesserung der Luftreinhaltung ergriffen werden könnten. Die von ihm genannten möglichen Dinge wie die Flüssigermachung des Verkehrs und so weiter sind ja alle richtig.
Doch das Problem, nämlich die Hauptverursacher beim Namen zu nennen, wird von ihm in keiner Weise erwähnt. Die wenigen Fahrzeuge, die noch mit gelber oder roter Plakette unterwegs sind, können für den Anstieg der Werte nicht verantwortlich gemacht werden. Es sind in der Regel Fahrzeuge von Handwerksfirmen, die lediglich für die Fahrt von und zu den jeweiligen Arbeitsstellen unterwegs sind. [?]
Das Hauptproblem, und das hat der Bürgerverein Neustadt seit Jahren angeprangert, ist der Schwerlastverkehr, der ungehindert über die Straßen unserer Stadt verläuft. Es ist uns unverständlich, warum in Osnabrück nicht so wie in anderen Städten, wie auch in unserer Landeshauptstadt Hannover, ein Durchgangsverkehrsverbot für Lkw ab 7, 5 Tonnen verhängt wird. Warum wird es zugelassen, dass Gefahrguttransporte über unsere Wälle fahren? Und warum gibt es immer noch kein Nachtfahrverbot für schwere Lkw? [?]"
Wolfgang Quade
Schriftführer
Bürgerverein Neustadt
Osnabrück
Autor:
Henning Gebhardt
 
Wolfgang Quade


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