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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Mehr als frische Farbe
Zwischenüberschrift:
Berufsschulzentrum saniert: Fünf Millionen Euro gegen den Fachkräftemangel
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Spätestens in zehn Jahren führen der demografische Wandel und die regionale Konkurrenz zu einem schmerzhaften Fehlen von Fachkräften", blickte Oberbürgermeister Boris Pistorius düster, aber realistisch in die Zukunft, als gestern der Gebäudetrakt A des Berufsschulzentrums am Westerberg nach langer und teurer Sanierung offiziell wiedereröffnet wurde.
" Wir können dafür sorgen, hier in der Region auszubilden und Fachkräfte für einen Arbeitsplatz in einer gesunden Osnabrücker Wirtschaft zu motivieren", rechtfertigte der OB die Kosten in Höhe von 4, 79 Millionen Euro für die Kernsanierung des Gebäudes, das Pistorius direkt als " neue Schule" bezeichnete. Einen Appell richtete er insbesondere an den anwesenden CDU-Bundestagsabgeordneten Mathias Middelberg, in Berlin dafür Sorge zu tragen, dass auch in Zukunft kommunale Gelder für derartige Großprojekte verfügbar bleiben.
Zugluft und Schimmel
Dass Notwendigkeit für die Sanierung bestand, machte die Erzählung von Kirsten Lömker aus der Schülervertretung deutlich. Sie war vor Beginn der Sanierung als Bauzeichner-Auszubildende an der Schule: " Die Fenster ließen sich damals nicht öffnen oder schließen, Graffiti waren ebenso häufig vertreten wie Schimmel, und der Gipfel des Albtraums waren die fensterlosen Toiletten, auf die es nur wenige Schüler verschlug." Diese Zustände sind mittlerweile behoben, die Liste der Sanierungsarbeiten reicht von der Verlegung elektrischer Leitungen über Schadstoffbeseitigung, Kernsanierungen, Isolation und Wärmedämmung bis hin zu komplett neuem Mobiliar. Allein Möbel und Werkzeug für die Schüler machten rund 250 000 Euro in der Budgetplanung aus.
40 000 Arbeitsstunden hat es gebraucht, das neue A-Gebäude fertigzustellen. In 55 renovierten Räumen kommen 46 Klassen und damit 850 Schüler in Voll- und Teilzeit in eine angenehme und lärmfreie Lernumgebung. Farb-, Holz- und Bautechnik können dank neuer Ausstattung und entsprechend frischer und kreativer Atmosphäre vermittelt werden.
Schulleiterin Katharina Nolte dankte besonders dem Kollegium für die aufgebrachte Geduld, einige Klassen mussten während der 16-monatigen Bauphase gleich mehrfach in andere Gebäude verlagert werden. Ihr größter Dank galt allerdings dem Träger der Schule, der Stadt Osnabrück, für die finanzielle Leistung. Für die Zukunft wünschte sich Nolte weiterhin eine kooperative Fortsetzung dieses Erfolgs: " Ich hoffe, dass wir dienächsten fälligen Sanierungsabschnitte mit ebenso guter Zusammenarbeit und Unterstützung stemmen können."
Autor:
nasl


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