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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Tonnenweise Gutes für die Umwelt
Zwischenüberschrift:
Osnabrück-Marketing startet Programm zur grünen Organisation von Tagungen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Weniger Energie, weniger Wasser, weniger Straßenverkehr, weniger Kohlendioxid-Ausstoß - und mehr Gäste. Auf diese Formel lässt sich das Projekt bringen, das jetzt von der Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH (OMT) gestartet wird. Ziel ist es, Konferenzen und Tagungen umweltfreundlicher auszurichten.
Hierzu will die OMT ein Netzwerk schaffen, das Veranstaltungszentren, Hotels, Tagungstechnik und Catering umfasst. Die beteiligten Einrichtungen sollen zunächst prüfen, welche umweltschonenden Maßnahmen sie bereits umsetzen und welche sie schaffen wollen. In einem zweiten Schritt wird gefragt, wie diese Maßnahmen einzusetzen sind, sodass der Effekt auf die Umwelt möglichst positiv ist.
" Dabei streben wir an, für die Region einheitliche Mindeststandards zu etablieren", erklärt Oliver Mix, der OMT-Geschäftsführer. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert das Vorhaben mit 37 000 Euro. Ihr Generalsekretär, Fritz Brickwedde, überreichte die Bewilligung.
Grüne Netzwerke
Als erste Institutionen im Raum Osnabrück beteiligen sich die Osnabrückhalle, das Remarque-Hotel, das Tagungszentrum " Unter.Bau" im Museum am Schölerberg, die Lagerhalle, das Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) sowie das " Van der Valk Hotel" Melle, sagt OMT-Mitarbeiterin Christine Förster.
" Unser Ziel ist, einen umfassenden Pool an Anbietern für ? grüne? Tagungen zu schaffen", erklärt Mix. Um die Rahmen- und Ausgangsbedingungen testen zu können, sei geplant, Teilnehmer vom Veranstaltungshaus bis zum Messebauer in das Projekt einzubinden. Weitere Einrichtungen seien willkommen. Die Osnabrücker Hochschulen als wichtige Tagungsanbieter sind derzeit nicht mit im Boot.
Es gibt mehrere Schritte auf dem Weg zur " grünen" Veranstaltung: Weniger Energie, Wasser und Papier verbrauchen, Abfälle minimieren. Es zählt auch dazu, die Anreise der Teilnehmer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu organisieren und bei der Verpflegung auf regionale Produkte zu setzen.
" Durch ? grünes Tagen? wird nicht nur die Umwelt entlastet. Energie und Ressourcen sparsam zu nutzen heißt, auch weniger dafür zu zahlen", hebt Brickwedde wirtschaftliche Aspekte hervor. Zudem soll die umweltfreundliche Ausrichtung von Tagungen auch zum werbewirksames Aushängeschild für Osnabrück werden.
Impulse für Deutschland
Um einheitliche Mindeststandards für Osnabrücker Veranstaltungszentren verabschieden zu können, soll in zunächst die Ausgangssituation der beteiligten Einrichtungen erhoben werden. Dann werden Stufenpläne für die Umsetzung entwickelt. Schulungen des Personals und Treffen mit Experten ergänzen das auf zwei Jahre angelegte Programm.
" Mit dem Projekt senden wir einen Impuls in andere Regionen Deutschlands", erklärt Brickwedde. Die Osnabrücker Ergebnisse sollen dokumentiert und verbreitet werden. Brickwedde dazu: " Wenn die im Veranstaltungsbereich tätigen Dienstleister durch gemeinsames Handeln und Kommunizieren den Kohlendioxid-Ausstoß um nur insgesamt zehn Prozent verringern, lassen sich damit bundesweit schätzungsweise rund 500 000 Tonnen Kohlendioxid einsparen." Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von 45 000 Bundesbürgern.
Das ZUK ist in diesem Bereich bereits vorangeschritten. Es wurde kürzlich für seine Ökobilanz vom Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren ausgezeichnet.
Autor:
mlb


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