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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Über 100 Meter hoch
Zwischenüberschrift:
Piesberg: Gondel des ersten Riesen-Windrades montiert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Sonst wollen wir ja den Wind, aber bitte nicht gerade jetzt!", seufzt Karl-Heinz Meyer, Leiter Energiedienste der Stadtwerke. Der Windmesser zeigt 12 Meter pro Sekunde, und das ist zu viel, um das nächste Großteil, den 54 Tonnen schweren Generator, per Kran auf die Turmspitze zu hieven. Das sollten die Pressevertreter eigentlich demonstriert bekommen. Imposante Bilder von den errichteten Türmen und den zur Montage vorbereiteten Aggregaten konnten sie dennoch mitnehmen.
Und viele Argumente, die für diese bislang größte Investition zur Kohlendioxid-Vermeidung in Osnabrück sprechen. Stadtwerke-Vorstand Manfred Hülsmann erklärte, dass für die Stadtwerke die Phase der Investitionen in Kohle- und Gas-Kraftwerke abgeschlossen sei. Jetzt werde nur noch Geld in die Hand genommen, um erneuerbare Energie zu gewinnen. Von den vier 500-Kilowatt-Windrädern auf dem Piesberg sind drei abgebaut worden. Sie werden für insgesamt zehn Millionen Euro durch 2000-Kilowatt-Windkraftwerke ersetzt. Das vierte kleine Windrad bleibt vorerst am Netz, da sein Standort auf dem Terrain des möglichen weiteren Gesteinsabbaus liege, erläuterte Klaus Siedhoff, Vertriebsleiter Energie der Stadtwerke.
Wer viel Wind ernten will, muss hoch hinaus. Das wurde deutlich beim Blick auf die an der Turmspitze in 108 Meter Höhe bereits montierte " Gondel" mit dem Maschinenhaus. Sobald der Wind es zulässt, wird der Generator davorgeschraubt. Und schließlich folgt die Nabe mit den drei je 41 Meter langen Flügeln. Tobias Pohl vom Anlagenbauer Enercon verspricht spektakuläre Momente, wenn dieses Großteil heute oder morgen aufgesetzt wird.

Bildtext: Hoch hinaus gehen die Stadtwerke auf dem Piesberg. Gestern wurde eine Gondel auf einen der 108 Meter hohen Türme montiert.Foto: Jörn Martens
Autor:
jod


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