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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Hunde können mehr
Zwischenüberschrift:
Tag für die vielseitigen Haustiere
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Ein Hund spielt nicht", sagt Klaus Brunsmann-Johannböcke. Das, was so gedeutet wird, ist häufig Ausdruck davon, dass der Vierbeiner Beute machen will. Wie kann der Mensch mit dieser Veranlagung seines Haustieres umgehen und sie sich sogar nutzbar machen? Darum drehte sich gestern die Veranstaltung " Dogs With Jobs - Hunde können mehr".
Brunsmann-Johannböcke ist Vorsitzender des Jagdgebrauchshundevereins Osnabrück (JGV), der zu der Veranstaltung auf dem Reiterhof Amelingmeyer eingeladen hatte. Die zeigte auf, welche Fähigkeiten Hunde haben. Beispiel Elly: Die deutsche Schäferhündin ist Blindenführhund, Gaby Simon stellte vor, welche Voraussetzungen dafür nötig sind, dazu führte Elly sie durch einen eigens angelegten Parcours.
Der JGV präsentierte außerdem verschiedene Jagdhunderassen. Da wäre zum Beispiel der Dackel, " stur und rotzfrech", wie Brunsmann-Johannböcke ihn beschreibt. Doch genau diese Sturheit ist angezüchtet, sodass er bei der Jagd sein Ziel nicht aus den Augen verliert. Das sind dann Eigenschaften, mit denen Familien häufig richtig umgehen können.
Ungeahnte Verhaltensweisen stellte auch Uwe Gernemann bei seinem Border-Terrier Tyson fest. Er hat ihn vor vier Jahren bekommen und als Haushund erzogen - allerdings: " Wir sind jeden Abend getrennt nach Hause gekommen", erzählt Gernemann. Soll heißen: Tyson war schnell auf und davon, um zu jagen. Da traf es sich gut, dass der Bissendorfer schon lange den Wunsch gehegt hatte, den Jagdschein zu machen. Zugleich machte der Border-Terrier die Brauchbarkeitsprüfung, mit der die Hunde das Finden, Bringen oder Anzeigen von Wild lernen, nachdem der Jäger geschossen hat. " Tyson ist seither entspannter", hat Gernemann festgestellt. Der Beutetrieb wird von den Menschen aber nicht nur für die Jagd nutzbar gemacht, sondern auch für Hüte- und Schutzdiensthunde, erläutert Brunsmann-Johannböcke.
Der Tag des Hundes, vom Verband für das Deutsche Hundewesen initiiert, führte noch zu zwei weiteren Veranstaltungen in Osnabrück, die sich um die Vierbeiner drehten.
Der Boxer-Klub hatte auf das vereinseigene Gelände eingeladen, wo auch der schönste und schnellste Hund ermittelt wurde. " Welcher Mensch passt zu mir?", hieß hingegen die Überschrift für die Veranstaltung im Museum am Schölerberg. Hier drehte sich der Tag um die Wahl der richtigen Hunderasse sowie deren artgerechte Haltung.
Autor:
hmd


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