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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kein Geld für Sozialarbeit an neuer Gesamtschule
Zwischenüberschrift:
Stelle der Käthe-Kollwitz-Schule wird befristet umgewidmet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt hat im Haushaltsplan für das laufende Jahr kein Geld für einen Sozialarbeiter an der Integrierten Gesamtschule Eversburg eingeplant. Jetzt sucht sie nach einer möglichst kostenneutralen Lösung.
Nach den Sommerferien beginnt der Schulbetrieb an der Eversburger Gesamtschule. Die Planungsgruppe hat den Antrag gestellt, eine Sozialarbeiterstelle zu finanzieren. Zu den Aufgaben werden Einzelhilfen in Kooperation mit der Jugendhilfe genannt, die Mitwirkung am Programm gegen Schulverweigerung, unterstützende Elternarbeit, Projekte des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes, sozialpädagogische Angebote am Nachmittag und die Kooperation mit dem Jugendzentrum Westwerk.
Vom Jugendhilfeausschuss wurde die Notwendigkeit einer Sozialarbeiterstelle zwar unterstrichen, wegen organisatorischer und finanzieller Vorbehalte stimmte das Gremium aber nur einer Übergangslösung zu. Der Fachbereich für Kinder, Jugend und Familie schlägt vor, die Sozialarbeiterstelle von der Käthe-Kollwitz-Schule schrittweise zur Integrierten Gesamtschule zu verlagern. Rechtzeitig zum Schulbeginn soll die Schulsozialarbeit in Eversburg mit einer halben Stelle beginnen, zwei Jahre später soll die gesamte Arbeitskraft der neuen Schule zugutekommen.
Träger der Sozialarbeiterstelle an der Käthe-Kollwitz-Schule ist allerdings nicht die Stadt, sondern die Arbeiterwohlfahrt.
CDU-Ratsfrau Eva-Maria Westermann sprach sich dagegen aus, jetzt schon Tatsachen zu schaffen, obwohl noch nicht einmal die Schülerzahlen für die Integrierte Gesamtschule feststehen. Sie wies zudem darauf hin, dass das Diakonische Werk im Schulzentrum Eversburg schon jetzt mit anderthalb Stellen Sozialarbeit leiste.
In der Diskussion sprach sich Stadtjugendpfleger Hans-Georg Weisleder gegen die Präsenz von zwei verschiedenen Trägern aus. FDP-Ratsherr Oliver Hasskamp schlug vor, die Sozialarbeiterstelle von der Käthe-Kollwitz-Schule zunächst auf ein halbes Jahr befristet zu verlagern.
Das sei doch das falsche Signal, hielt dem der Ausschussvorsitzende Ulrich Sommer (SPD) entgegen. Am Ende stimmte der Jugendhilfeausschuss doch für die Befristung auf ein halbes Jahr. Ziel ist allerdings, die offenen Fragen möglichst bald zu klären, damit im Herbst die Weichen für die künftige Schulsozialarbeit gestellt werden können.
Autor:
rll


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