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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Tapir und Co: Warm baden für lau
Zwischenüberschrift:
Energetische Sanierung im Zoo Osnabrück erfolgreich - 68 200 Euro gespart
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Tapire im Osnabrücker Zoo baden gerne lau. Das machte sich bei den Hausherren um Geschäftsführer Andreas Busemann auf der Nebenkostenabrechnung bemerkbar. Doch nach abgeschlossener energetischer Sanierung im Zuge des Projektes " Energiesparzoo" wird jetzt trotz tierischer Sonderwünsche einiges an Geld gespart.
Genauer gesagt 68 200 Euro allein im Jahr 2009, wie gestern Busemann erklärte. Natürlich ging es bei der Sanierung nicht nur um Warmwasser, sondern auch Stromverbrauch, und der sei um ein Viertel gesenkt worden. Zudem habe der Zoo ganze 250 Tonnen Kohlendioxid weniger produziert.
Gemeinsam mit dem Energieberater Frank Hanneken hatten die Verantwortlichen den Energieverbrauch untersucht und einige Schwachstellen aufgedeckt. Auch dank der finanziellen Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (125 000 Euro), der Stadtwerke Osnabrück (80 000 Euro) sowie der Lottostiftung (25 000 Euro) konnten diese Schwachstellen in den vergangenen zwei Jahren ausgebessert werden.
" Jetzt haben wir die Pole position unter den zoologischen Gärten", freut sich Busemann über den selbst verliehenen Titel " Energiesparzoo". Was wurde gemacht? Ähnlich wie bei Wohnhäusern ließ der Zoo Rohre dämmen, Heizungsanlagen erneuern oder Energiesparlampen einsetzen.
Natürlich kamen auch die Sonderwünsche der Zoo-Bewohner zum Tragen. Im Gehege der Elefanten etwa hängt eine Infrarotheizung. Die wärmt Dickhäuter und Gebäude so schnell auf, dass im Endeffekt weniger geheizt werden muss. Laut Hanneken sei der Energieverbrauch im Elefantengehege so um 30 Prozent gesenkt worden.
Im positiven Sinne macht sich auch das neue Blockheizkraftwerk auf der Stromrechnung bemerkbar. Ein Drittel der Energie, die der Zoo benötigt, werde hier produziert. Und auch das Abfallprodukt Wärme wird genutzt: Mit ihr werden Tropenhalle sowie Südamerika- und Affenhaus aufgeheizt.
" Das ist ein Referenzprojekt für die zoologischen Gärten in Deutschland", lobte DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde die Maßnahme. Und damit auch die Besucher etwas davon haben, werden die Energiesparmaßnahmen in den Zoo-Führungen präsentiert.
Autor:
df


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