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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Natur hat die Wege zurückerobert
Zwischenüberschrift:
Bingo-Mittel für Sanierung auf dem Johannis- und dem Hasefriedhof
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Neue Wege auf alten Friedhöfen: Die Niedersächsische Bingostiftung stellt 20000 Euro zur Verfügung, um auf dem Johannis- und dem Hasefriedhof zur Wiederherstellung der Wege beizutragen.
" Die beiden Friedhöfe spiegeln 200 Jahre Kultur- und Osnabrücker Geschichte wider." Axel Raue, Betriebsleiter vom Osnabrücker Service Betrieb (OSB), steht neben der Kapelle am Haupteingang des Johannisfriedhofs. Ende 2015 werden die beiden Stätten entwidmet, " doch wir wollen ihren Zustand erhalten".
Mit 20000 Euro unterstützt die Niedersächsische Bingostiftung für Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit jetzt dieses Vorhaben. Die Mittel sollen Materialkosten zur Wiederherstellung des in die Jahre gekommenen Wegesystems decken. Ganz unaufwendig ist das nicht, weiß Axel Raue: " Wir haben hier große Teile Natursteinpflasterung." Mitunter hat sich auch die Natur so manchen Weg zurückerobert - erst bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass das große Sandsteinkreuz, das jetzt prominent auf einer grünen Rasenfläche steht, hier einst als Hochkreuz die Mitte einer Kreuzung schmückte. Nur die Wegeeinfassungen lugen hier und da noch andeutungsweise aus der Grasnarbe hervor.
Die 20000 Euro der Stiftung reichen natürlich nicht aus, um alle Wege von Johannis- und Hasefriedhof wiederherzustellen. Immerhin durchziehen sie beim Ersten 6, 7, beim Zweiten 12 Hektar Fläche. " Wir gehen jetzt in kleinen Schritten vor, auf mehreren kleinen Baustellen von zehn bis siebzig Quadratmeter Größe", meint der für die Arbeiten verantwortliche Ingenieur Niels Biewer. Insgesamt reichen die 20000 Euro der Bingostiftung, um rund 300 Quadratmeter zu sanieren. Durchgeführt werden die Arbeiten von durch die AGOS geförderten Personen. Die Arbeiten sind Teil des Projekts " Historisches Bewahren", das den Bestand der beiden Friedhöfe bewahren und in eine würdige, finanziell tragbare Folgenutzung überführen soll und in das neben der AGOS auch die Handwerkskammer, Berufsbildende Schulen und die Fachhochschule eingebunden sind. Oberbürgermeister Boris Pistorius ist von dem Konzept, das so viele Institutionen verbindet, überzeugt: " Am Ende wird es zwei Kleinode geben mit der Qualität eines Naherholungsgebiets."

Bildtext: Die Wege auf zwei Friedhöfen sollen wieder instand gesetzt werden.Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
klu


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