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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Dezenter Chic statt Uniform
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke haben eine neue Dienstkleidung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Leuchtendes Rot und dezentes Anthrazit - in den Farben der Stadtwerke ist nun auch die Dienstkleidung der Mitarbeiter gehalten. Ob Busfahrerin oder Mitarbeiter der Mobilitätszentrale, wer im Kundenkontakt steht, trägt ab dem 1. Mai die neuen Kleidungsstücke.
Mit einer richtigen Modenschau auf den Stufen des Theaters wurde die neue Kollektion der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Mitglieder der Projektgruppe, die zusammen mit dem Modeinstitut Berlin die neuen Kleidungsstücke entworfen hatten, traten dabei als Models auf. Schwungvolle Auftritte und viel Applaus veranlassten sogar schließlich Moderator Marco Hörmeyer, über anstehende Karrierewechsel zu spekulieren.
Die Planung dauerte insgesamt 15 Monate inklusive erster Praxistests. Die letzte Überarbeitung der Dienstkleidung liegt bereits zwölf Jahre zurück. Zu lang, so Andre Kränzke, Leiter des Verkehrsbetriebes der Stadtwerke: Wer trägt denn heute noch Kleidung, die vor zwölf Jahren modern war?"
Außerdem hätten sich vor allem die Mitarbeiterinnen beschwert. Ihre Auswahl beschränkte sich auf eine Hose und eine Bluse, die zudem so schlecht geschnitten waren, dass die meisten Mitarbeiterinnen auf umgenähte Herrenkleidung auswichen.
Nun gibt es verschiedene Hosen, Blusen, Hemden, Westen und Jacken, von klassisch-korrekt bis sportlich - für Männer und Frauen. Damit auch alles passt, wurden alle betroffenen Mitarbeiter vermessen und die richtigen Kleidergrößen ermittelt. Im Fokus des Projektes standen Tragekomfort und Qualität, die durch neue Stoffe mit weniger Synthetikanteil erreicht wurden. Gleichzeitig konnten die Beschaffungskosten für die Dienstkleidung gesenkt werden.
Daneben gab es im Foyer des Theaters noch eine Ausstellung zu sehen. Dienstkleidung im Wandel der Zeit" wurde hier von zehn Auszubildenden der Stadtwerke vorgestellt. Sie zeigten, wie sich aus den militärisch geprägten Uniformen der Zwanzigerjahre die heutige Dienstkleidung entwickelte.
Auch historische Utensilien wie die goldene Uhr für 12 Jahre unfallfreies Fahren" wurden präsentiert. Beigesteuert hatten diese Erinnerungsstücke vor allem Pensionäre. Ab Mitte Juni wird die Ausstellung dauerhaft im Museum Industriekultur Osnabrück zu sehen sein.

Bildtext: Bunter geworden: Mitarbeiter der Stadtwerke präsentieren vor dem Theater die neue Dienstkleidung. Foto: Uwe Lewandowski


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