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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Johannisschule weiter in der Schwebe
Zwischenüberschrift:
Ausschuss: Anhörung nach den Sommerferien
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Eltern der Johannisschüler müssen weiter auf eine Entscheidung über die geplante multireligiöse Schule warten. Der Schulausschuss will erst nach den Sommerferien die Beteiligten anhören.
Der Schulelternrat hatte in einem Brief die Politik aufgefordert, endlich Klarheit über die Zukunft der Schule zu schaffen. Seit Herbst vergangenen Jahres ist der Plan des Bistums bekannt, die jetzige katholische Bekenntnisschule in städtischer Trägerschaft in eine " Abrahamische Grundschule" für katholische, islamische und jüdische Kinder umzuwandeln. Das Konzept liegt seit Mitte Februar vor.
Nach weiteren Gesprächen zwischen dem Leiter der Schulstiftung des Bistums, Winfried Verburg, und Schuldezernentin Rita-Maria Rzyski, präzisierte das Bistum nun das Konzept. Demnach hält die Schulstiftung zwei Varianten für denkbar. Erstens, die Stadt bleibt in Besitz des Schulgebäudes, sorgt für eine " angemessene Unterhaltung", übernimmt die Betriebskosten und trägt die Verantwortung für das nicht lehrende Personal. Die Lehrer werden vom Land bezahlt. Zweite Variante: Die Stadt überlässt Gebäude und Inventar der Schulstiftung, die für den Unterhalt sorgt. Dafür gewährt die Stadt dem Bistum einen Sachkostenzuschuss pro Schüler und Jahr.
Im Schulausschuss wurden erneut kritische Stimmen laut. Paul Meimberg (SPD) und Birgit Strangmann (Grüne) bekräftigten das Nein ihrer Fraktionen zu dem Drei-Religionen-Konzept an der Grundschule. Brigitte Neumann (CDU) und Charlotte Winkler (FDP) forderten, die Beteiligten zur nächsten Sitzung des Schulausschusses zu einer Anhörung einzuladen.
Auch Schuldezernentin Rita-Maria Rzyski ließ Skepsis durchblicken. Sie brachte das Angebot der katholischen Kirche auf die Formel: " Das Bistum sagt: Gebt uns eine Schule, wir machen ein gutes, pädagogisches Konzept." Doch warum sollte die Stadt die kompletten Kosten übernehmen und die Trägerschaft abgeben, fragte die Dezernentin.
Autor:
hin


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