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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Besser schlafen, schneller gesunden
Zwischenüberschrift:
Erster Spatenstich für ein neues Bettenhaus am Marienhospital
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Von 14, 6 auf 22, 5 Quadratmeter pro Bett. Diese beiden Zahlen kennzeichnen die positive Veränderung, die das neue Bettenhaus für die Patienten-Unterbringung am Marienhospital bedeutet. Im Herbst 2011 soll das Haus fertig sein, gestern fand der erste Spatenstich statt.
Die Verantwortlichen des Krankenhauses wissen es seit Langem. Und Geschäftsführer Rudi Fissmann wie auch der Ärztliche Direktor Prof. Christoph Nies sprachen es gestern bei der Zeremonie auch offen aus: Der Standard der Patientenunterbringung im Marienhospital ist nicht mehr zeitgemäß. Das ist auch eine Folge des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, als notgedrungen die alten Grundmauern und die überkommenen Grundrisse der zerstörten Bauten übernommen wurden. Es gibt viele Mehrbettzimmer, bei großem Andrang liegen sogar Patienten in Arztzimmern oder auf dem Flur: " Unsere Patienten werden zwar gut betreut, aber sie sind schlecht untergebracht", sagte Nies ganz offen.
Damit soll in naher Zukunft nun Schluss sein. Zwischen dem Krankenhauskomplex und der Johannisstraße entsteht jetzt ein fünfgeschossiger Anbau mit zusammen 4650 Quadratmeter Nutzfläche. 208 Betten soll er fassen, vier Regelstationen mit Zwei- und Dreibettzimmern, dazu im Dachgeschoss eine Wahlleistungsstation mit 28 Betten. Und der somit gewonnene Platz wird auch alle anderen Stationen des 545-Betten-Krankenhauses entlasten. Damit steigt die Anhaltszahl der Nutzfläche pro Bett von derzeit 14, 6 auf 22, 5 Quadratmeter.
Immerhin 24, 5 Millionen Euro wird der Bau kosten, davon übernimmt das Land Niedersachsen nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz einen Anteil von " bescheidenen" fünf Millionen, wie MHO-Geschäftsführer Rudi Fissmann sagte: " Aber der Niels-Stensen-Klinikverbund traut sich das zu."
Bevor der Bauherr, Geschäftsleitung und Architekt zu den ? übrigens wegen der vielen Bauaktivitäten bereits zum Inventar gehörenden ? Bauarbeiterhelmen und Spaten griffen, wagte Generalvikar Theo Paul noch einen Blick in die Zukunft: Hiermit werde ein " mutiges Projekt" begonnen, sagte er, " aber überall, wo ein Baukran steht, ist das auch ein gutes Zeichen". Schon seit Langem habe es kritische Fragen von Patienten und Mitarbeitern zur Unterbringung und den Arbeitsbedingungen im Hause gegeben. " Deshalb ist dieser Bau wichtig für die Atmosphäre im Haus." Und nicht zuletzt sei die Investition von fast 25 Millionen auch ein kleines Konjunkturprogramm für die Baufirmen in der Region.


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