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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
4008 Glühbirnen in einem Jahr den Garaus gemacht
Zwischenüberschrift:
Stromspar-Check: Schon 500 Beratungen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Beim Projekt " Stromspar-Check" lässt sich der Erfolg nach einem Jahr und ziemlich genau 500 Beratungen in Stadt und Landkreis Osnabrück in Zahlen messen: 4008 Energiesparlampen wurden eingebaut, umgerechnet 1213 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart und in jedem der 500 Haushalte die Stromkosten um etwa 94 Euro im Jahr gesenkt.
Familie Manolenko hat gleich doppelt profitiert. Da sie ganz genau der 500. Haushalt war, der den Energieberatern der Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft (CAD) die Türen öffnete, bekam sie gestern als kleines Dankeschön einen Frühstücksgutschein überreicht.
" Eine super Sache", findet Luidmila Manolenko. Auf Anraten der Berater habe sie elf Glühbirnen gegen Energiesparlampen austauschen lassen. Erst habe sie doch ein bisschen Angst gehabt, danach im Dunkeln zu sitzen, gibt sie ehrlich zu. Aber die Beratung habe sich gelohnt, findet sie heute.
Das Rentnerehepaar Manolenko lebt von der Grundsicherung, da zählt jeder Cent. Und an genau die Menschen in Stadt und Landkreis, die jeden Cent doppelt umdrehen müssen, richtet sich der Stromspar-Check. Arbeitslosengeld-II-, Sozialhilfe- sowie Wohngeldbezieher haben die Möglichkeit, den Energieberatern der Caritas Einblick in den eigenen Energieverbrauch zu geben.
Das Besondere dabei: Die Berater sind Ein-Euro-Kräfte. Mit Stift und Zettel bewaffnet, statten sie den Beratungswilligen Hausbesuche ab. Sie werfen einen Blick in die Stromrechnung, notieren, welche Elektrogeräte im Haus vorhanden sind, und erstellen aus den Daten im Anschluss eine Art Sparplan.
Der fasst zusammen, wie viel Strom mit Sparlampen oder aber abschaltbaren Steckerleisten gespart werden könnte. Und beim zweiten Hausbesuch werden die kleinen Energiesparhelfer dann gleich kostenlos überreicht. Das ist natürlich nicht ganz billig - und so stehen hinter dem bundesweit durchgeführten Stromspar-Check neben der Caritas auch der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschland. Dieses Duo bietet in ganz Deutschland das Angebot innerhalb der Klimaschutzinitiative an.
Vor Ort unterstützen das Projekt neben der RWE auch die Stadtwerke Osnabrück. Obwohl die Energieversorger bekanntlich vom Stromverbrauch leben, ist das für Stadtwerkesprecher Marco Hörmeyer kein Widerspruch: Energiesparberatung habe bei seinem Unternehmen einen hohen Stellenwert, da helfe man gern und wolle das zukünftig auch noch intensiver machen.
Der Bedarf ist auf alle Fälle da. Denn die Zahl derer, an die sich das Projekt richtet, geht in Stadt und Landkreis in die Tausende - also auch noch viele weitere 1000 Energie fressende Glühbirnen, denen der Garaus gemacht werden kann.
Autor:
df


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