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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Supermarkt räumt Feld für Waschanlage
Zwischenüberschrift:
K+K-Markt am Goethering geschlossen, Mr. Wash expandiert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im K+ K-Markt am Konrad-Adenauer-Ring ist die letzte Tiefkühlpizza, der letzte Kaffee und das letzte Klopapier über das Laufband gerollt. Nach 38 Jahren steht das Ladenlokal leer. Grundstück und Gebäude sind mittlerweile verkauft an Mr. Wash. Spätestens im kommenden Jahr soll die Waschstraße für Autos erweitert werden.
" Der Standort war am Anfang sehr attraktiv", berichtet Henning Ahuis von der K+ K Klaas & Kock B. V. aus Gronau. 1972 hatte das Familienunternehmen den Supermarkt in Bahnhofsnähe eröffnet.
In den nachfolgenden Jahrzehnten wurde zwar mehrfach modernisiert, doch der Markt verlor an Anziehungskraft. Zum einen habe sich das Umfeld verändert, sagt Ahuis, ein Nachteil sei aber auch, dass Autos von der gegenüberliegenden Fahrbahn nicht auf den Parkplatz abbiegen durften.
K+ K hat Anfang des Monats einen neuen Verbrauchermarkt an der Franz-Lenz-Straße im Hasepark eröffnet. In einem zeitgemäßen Gebäude, mit einer Bäckereifiliale von Coors in der Vorkassenzone. Mit dem Standortwechsel zielt das Unternehmen vor allem auf die Kundschaft aus den neuen Siedlungen auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände. Die Nachbarschaft des Konkurrenten wird dabei keineswegs als störend empfunden.
Für das Gelände am Konrad-Adenauer-Ring hat das Gronauer Unternehmen sofort einen neuen Nutzer gefunden: Der Essener Autowaschanlagenbetreiber Mr. Wash will den Standort Osnabrück vergrößern. " Der Betrieb soll modernisiert und erweitert werden", erklärt Vorstand Richard Enning. Wahrscheinlich werde am Konrad-Adenauer-Ring auch eine Innenreinigung am Förderband eingerichtet. Dabei fahren die Autos auf ein vier Meter breites Band und werden innerhalb von zwölf Minuten in verschiedenen Arbeitsschritten gereinigt.
Der Umbau am knapp 40 Jahre alten Standort biete zugleich die Chance, den Betrieb auch optisch auf den neusten Stand zu bringen, vermerkt Enning. Zurzeit werde geprüft, ob das K+ K-Gebäude in die neue Planung einbezogen werden könne.
Die Stadt trägt die Pläne von Mr. Wash mit, obgleich es gewisse Vorbehalte gibt. Aus dem Fachbereich Städtebau ist zu hören, dass für die bahnhofsnahe Lage am Konrad-Adenauer-Ring auch urbanere Nutzungen denkbar wären. Mr.-Wash-Vorstand Enning muss aber nicht mit Widerständen rechnen, wenn er die Anlage modernisieren will.
Autor:
rll


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