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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schreibübungen in Sütterlin
Zwischenüberschrift:
Klassentreffen der Backhaus-Schülerinnen von 1960
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Zusammenhalt ist ihnen wichtig. Daher treffen sich die Schülerinnen der Backhaus-Mittelschule auch Jahrzehnte nach ihrem Schulabschluss im Jahre 1960 immer noch regelmäßig. Am Freitag begingen sie ihr goldenes Klassentreffen anlässlich der sich zum 50. Mal jährenden Entlassung.
21 der 40 ehemaligen Schülerinnen der Abschlussklasse von 1960 trafen sich am Vormittag zum Frühstück im Parkhotel zusammen, um in alten Erinnerungen zu schwelgen und Freundschaften aufzufrischen.
Danach begab sich die Klasse auf die Spuren des damaligen Osnabrücker Schullebens: Im Schulmuseum an der Rolandsmauer erwartete die Damen neben einer interessanten Führung eine Überraschung: In einer alten Schulbank sitzend, musste jede von ihnen einen Text in Sütterlinschrift verfassen.
Anschließend wartete ein Doppeldeckerbus, um die ehemalige Klasse zu einer Stadtrundfahrt abzuholen. " Einige von uns wohnen nicht mehr in Osnabrück", sagte die Organisatorin des Treffens, Marianne Behnke. " Es wird daher interessant, ihnen zu zeigen, wie sich die Stadt in den letzten Jahren verändert hat."
Leider existiert die Backhaus-Mittelschule, die sich damals an der Hackländer Straße befand, nicht mehr. " Bei unserem Treffen zum 40. Jubiläum sind wir dort vorbeigefahren", erzählte Marianne Behnke. " Das Gebäude wurde jedoch komplett renoviert und beherbergt nun eine neue Schule. Daher lassen wir diese Station auf unserer heutigen Stadtbesichtigung aus."
Nach dem gemeinsamen Abendessen im Parkhotel wurde ein Rückblick auf die Höhen und Tiefen der Schullaufbahn und der letzten 50 Jahre gehalten. Eine Sache, die allen Schülerinnen nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist, war die Sache mit dem zerbrochenen Krug: " Wir befanden uns auf einem Schulausflug. Ungestüm, wie junge Menschen manchmal sein können, ist bei einer Rast in einem Gasthof ein Krug zerbrochen. Zur Strafe für das Missgeschick mussten wir uns danach wochenlang im Deutschunterricht mit " Der zerbrochene Krug" von Heinrich von Kleist beschäftigen", so Marianne Behnke.
Autor:
fek


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