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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Beim ersten Warnpfiff sausen sie in Deckung
Zwischenüberschrift:
Erstmals junge Präriehunde im unterirdischen Zoo
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Hellbraunes, kuscheliges Fell, große, schwarze Knopfaugen und nur zwölf Zentimeter groß: Einfach zum Liebhaben sind die sechs neugierigen Präriehund-Jungtiere, die derzeit ihren Bau im unterirdischen Zoo erkunden.
Im März und April hatten im Zoo zwei Präriehundweibchen je zwei und vier Junge zur Welt gebracht. Zunächst lag der Nachwuchs noch gut versteckt im Heu, da Präriehunde nackt und blind zur Welt kommen.
Säugende Präriehund-Mütter sind sich gegenseitig gar nicht grün, es kann sogar zum Töten des fremden Nachwuchses kommen. Deshalb blieben die Familien in den ersten Wochen streng getrennt.
Doch inzwischen laufen die Kleinen neugierig bei den " Großen" mit, und auch der kalte Frühling hält sie nicht davon ab, einen kurzen Ausflug durch das Außengehege zu machen.
Wurden sie anfangs noch von ihren Müttern gesäugt, fressen die Jungtiere inzwischen alles, was auch auf dem Speiseplan der Erwachsenen steht wie Gras, Heu, Apfel oder Möhren. Auch aufrecht sitzen können sie schon, und wie die Erwachsenen sausen sie beim Warnpfiff der Aufpasser sofort in die nächste Deckung.
Der Zoo Osnabrück freut sich besonders über den Nachwuchs, denn es sind die ersten Präriehundbabys im unterirdischen Zoo. Damit besteht die Nagerfamilie nun aus neun erwachsenen Präriehunden und den sechs Jungtieren.
Welches Geschlecht die neuen Familienmitglieder haben, können die Pfleger noch nicht sagen. Präriehunde sind mit etwa anderthalb Jahren geschlechtsreif. Sie tragen 34 bis 36 Tage und werfen dann drei bis sechs Jungtiere. Ausgewachsene Präriehunde erreichen eine Körperlänge von 35 bis 40 Zentimetern.
Neben den kuscheligen Präriehundbabys gibt es jetzt im Frühling noch weitere Jungtiere im Zoo zu sehen.


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