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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Jugendlichen den Weg in die Naturwissenschaft weisen
Zwischenüberschrift:
Gespräch mit Felix Gruber von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) lobt auf der Regional-, Landes-, und Bundesebene von Jugend forscht jährlich zwei Sonderpreise im Bereich Umwelttechnik aus. Felix Gruber ist Referatsleiter des Umweltpreises der DBU. In einem Gespräch mit der Neuen OZ berichtet er aus Sicht des Jurors über die Vergabe der Preise und die Gründe für das Engagement.
Seit wie vielen Jahren wird der Sonderpreis der DBU vergeben?
Wir vergeben den Preis schon seit zehn Jahren, zusammen mit einem Preisgeld von 1500 Euro.
Warum fördert die DBU die jungen Forscher?
Es ist wichtig, dass junge Menschen in ihrer Neugierde gefördert werden. Wir sind dafür zuständig, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie stehen, und ihnen dann den Weg zu weisen in den Bereich der Biologie, Chemie und Physik. Wir wollen sie motivieren und unterstützen, wenn es um die naturwissenschaftlichen Bereiche geht. Damit sie später einen Beitrag zur Umweltentlastung leisten können.
Was für eine Bedeutung hat dabei Jugend forscht?
Jugend forscht ist einer, wenn nicht sogar der renommierteste Wettbewerb zur Umsetzung dieser Ziele in der Naturwissenschaft. Er ist der Mercedes unter den Wettbewerben. Dort werden konkrete Maßnahmen ergriffen, junge Leute zu fördern.
Nach welchen Kriterien bewerten Sie die Projekte?
Dazu gibt es drei grundsätzliche Stichworte: Neuartigkeit, Innovation und Praxistauglichkeit. Die Projekte sollten eine Entwicklung zur Umweltentlastung sein und neue Perspektiven eröffnen.
Was war bei den diesjährigen Sonderpreisträgern ausschlaggebend?
Die beiden Projektteilnehmer waren mit ihren Entwicklungen in den Bereichen Neuartigkeit, Innovation und Praxistauglichkeit ganz weit vorne. Gerade auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten in den Schulen. Bei der Redox-Flow-Zelle 2.0 beispielsweise ist das Thema hochaktuell. Wenn wir langfristig auf regenerative Energien umsteigen wollen, müssen wir die Voraussetzungen für eine effektive Stromspeicherung schaffen. Die Teilnehmer haben erkannt, wie wichtig das ist, und sehr gute Ergebnisse erzielt. Um den Durchbruch bei den regenerativen Energien zu schaffen, sind die Mitarbeit und das Interesse der jungen Menschen besonders wichtig.

Sonderpreise der DBU: Die Gewinner 2010
500 Euro gingen an Tim und Tobias Heins aus Mülheim an der Ruhr für ihr Projekt " Rohre ohne Energie-Lecks". Dabei verbesserten sie die Wärmeleitfähigkeit von Rohren durch das Ersetzen von Baustahl durch Edelstahl und Keramik-Faser. So könnten Unternehmen mehrere Tausend Euro sparen.
1000 Euro gingen an Sebastian Klick, Michael Garzam und Jens Nettersheim aus Bad Münstereifel für die Entwicklung der " Redox-Flow-Zelle 2.0." Diese weiterentwickelte Zelle bietet die Möglichkeit, Energie, die beispielsweise aus regenerativen Quellen gewonnen wird, über einen langen Zeitraum preisgünstig zu speichern.
Autor:
Natascha Kanke


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