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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ohne Rücksicht auf Anwohner
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Ist es denn immer noch nicht genug? In Anbetracht des in den letzten Wochen veröffentlichten Artikels in der Neuen OZ über die Verbrennung von Braunkohle bei der Firma AMO, der in den letzten Jahren erfolgten Inbetriebnahme der Firma Herhof ( Mülltrocknungsanlage), der Nähe zur Firma Ahlstrom, der Nähe zur Brecheranlage der Firma Cemex sowie der Lkw-Belastungen der vorgenannten Firmen (Firma Cemex alleine 800 Lkw pro Tag, vgl. Neue OZ vom 26. Februar 2007) dürfte diese Region schon über Gebühr mit Staub beziehungsweise Feinstaub belastet sein. Es kann nicht angehen, dass eine Stadt sich eine Umweltzone gönnt und sämtliche Immissionen in den Randgebieten ignoriert.
Jeder Mensch hat einen Anspruch und ein einklagbares Recht auf saubere Luft! Wenn man sich allerdings gerade im Sommer bei schönem Wetter die Staubschicht auf den Fenstern und Autos ansieht und schon frühmorgens die Staubwolke über der Brecheranlage betrachtet, ganz zu schweigen von den Feinstäuben, kann man sich nur schwer vorstellen, dass hier am Piesberg auch nur irgendein Grenzwert eingehalten wird.
Geradezu paradox ist es, dass wir auf der einen Seite 150 Meter hohe Windenergieanlagen (WEA) vor die Nase gesetzt bekommen und dadurch CO2 eingespart werden soll, und in 200 Meter Entfernung davon werden munter durch die Verbrennung von Braunkohle zusätzlich 1600 Tonnen CO2 pro Jahr freigesetzt.
Weder bei der Errichtung der WEA mit den Auswirkungen wie Lärm und Schattenwurf noch bei der Verfeuerung von Braunkohle wird auf die Bevölkerung und Tierwelt in irgendeiner Weise Rücksicht genommen. Nein, statt Bundesgartenschau kommt dann ja auch noch bald die neue Abbruchgenehmigung der Firma Cemex für den Pye zugewandten Teil der Felsrippe( vgl. Neue OZ vom 16. März 2010).
Auf Belastungen durch Erschütterungen, wie sie heute noch die Lechtinger Anwohner ertragen müssen, kann man sich jetzt schon einstellen. Wir dachten, nach Schließung der Deponie würde es in dieser Region besser! Was will die Stadt Osnabrück noch alles in einem Landschaftsschutzgebiet gestatten, ohne in irgendeiner Weise auf Mensch oder Tier Rücksicht zu nehmen?"
Jürgen und Petra Hutsch
Osnabrück

Autor:
Jürgen, Petra Hutsch


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