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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Die Rückkehr von Biber und Wolf
Zwischenüberschrift:
Tagung am Museum am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Biber ist am Dümmer wieder heimisch geworden. Welche Folgen die Wiedereingliederung fast ausgc auf das Umfeld hat, war Thema einer Tagung im Museum am Schölerberg.

Die Rückkehr von Biber und Wolf

Tagung am Museum am Schölerberg

OSNABRÜCK. Castor, Lupus, Felis, Lyx. Der des lateinisehen Kundige weiß, um welche Tiere es sieh handelt: um Biber, Wolf, Wildkatze und Luchs. Diese Tierarten waren in Deutschland ausgestorben oder kamen nur noch selten vor. Jetzt kehren sie zurück. Hin Symposium im Museum am Schölerberg zeigte, was das auch für den Menschen bedeutet.

Wir wollen Toleranz wecken für die Rückkehr des Wolfes", erläutert Museums-direktor Dietmar Grote das Ziel der Veranstaltung an einem Beispiel. Seit dem Jahr 2000 kommen Wölfe in Deutschland wieder vor, zum einen als Rudel in der Lausitz, in Brandenburg oder in Sachsen-Anhalt oder auch als Einzeltiere in weiteren Bundesländern.

30 bis 80 Kilometer können die grauen Pelzträger pro Nacht zurücklegen und entsprechend plötzlich an zuvor wolfsfreien Orten auftauchen. Es ist besser, wenn man sich vorher überlegt, wie man mit den Tieren umgeht", sagt Magnus Wessel vom Naturschuz.bund (NABU). Das Museum, der Naturschutzbund und der Bund für Natur- und Umwcltschutz veranstalteten gemeinsam die Tagung unter dem Titel Sie kehren zurück! Auswilderung, Besiedlung und Akzeptanzprobleme".

Der Wolf zeigt sich selten. Selbst Mitarbeiter von Wolfsprojekten haben nicht oft das Glück, eines der scheuen Tiere zu sehen. Kommt es zu einer Begegnung, sollten Waldbesucher Abstand wahren, damit sich die Tiere nicht bedrängt fühlen.

Zudem muss dafür Sorge getragen werden, wie Schäfer ihre Herden schützen können oder wie sie bei einem Übergriff entschädigt werden. Das Symposium zeigte auf, wie wichtig es ist, mit den Betroffenen zu reden. Naturschutz ist Kommunikation", betont Wessel.

In Vorträgen stellten Referenten Vorhaben zum Schutz von Luchs, Wildkatze und Biber vor. So berichtete Prof. Rüdiger Schröpfer, Universität Osnabrück, über die Wie-deransiedlung von Bibern am Dümmer. Seine Studenten vom Fachbereich Biologie/ Chemie lernten noch etwas anderes: Welche Berufswege ihnen mit dem Studium der Biologie offenstehen.

Das Symposium ist Teil der Ausstellung Der Mensch ist auch nur ein Hund" im Museum am Schölerberg.

Naturschutz ist Kommunikation" Magnus Wessel, Naturschutzbund
Autor:
mlh


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