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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eltern fordern: Politik soll handeln
Zwischenüberschrift:
Schulelternrat verlangt eine Entscheidung für die Johannisschule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Politik möge das Thema vorantreiben und endlich eine Entscheidung treffen: Mit diesem Wunsch hat sich der Elternrat der Johannisschule an die Öffentlichkeit gewendet. " Alle Argumente für und gegen das Konzept des Bistums" für eine Abrahamische Grundschule am Standort der Johannisschule seien " ausgiebig und öffentlich diskutiert", so heißt es in dem Schreiben des Schulelternrats.
Im vergangenen Herbst hat das Bistum für den Standort der jetzigen katholischen Bekenntnisschule in städtischer Trägerschaft eine " Abrahamische Grundschule" der drei Religionen mit dem besonderen Charakter einer kirchlichen Privatschule vorgeschlagen.
Dies sei nun ausgiebig und öffentlich diskutiert, so die Elternvertreter: " Die Ungewissheit um die Zukunft der Johannisschule wirkt sich spürbar auf die Kinder, das Lehrerkollegium und die aktuellen und zukünftigen Eltern aus. Diesen Zustand können wir als Schulelternrat nicht weiter hinnehmen"
Außerdem lägen nun " alle entscheidungsrelevanten Fakten auf dem Tisch" heißt es in dem von Martina Schilling, Stefan Kiefer und Dirk Turek unterzeichneten Schreiben. In ihrer Zusammenfassung zählen sie auf: Der Standort Johannisschule ist für die Innenstadt und für die Johannisgemeinde von großer Bedeutung. Das Bistum Osnabrück hat eine endgültige Konzeption als Entscheidungsgrundlage vorgelegt. Die Stadtverwaltung hat die inhaltliche und finanzielle Konzeption des Projektes gesehen und diskutiert. Schulelternrat und Bistum haben ihre Positionen ausführlich dargestellt. Die Elternschaft hat ein Meinungsbild abgegeben, ein eindeutiges Votum für oder gegen das Bistumskonzept ist daraus allerdings nicht ablesbar. Das Lehrerkollegium hat sich überwiegend gegen die Einführung einer privaten Bistumsschule ausgesprochen, wie auch die GEW und der Arbeitskreis der Grundschulrektoren.
Aus schulrechtlicher Sicht fehle jetzt allein die Stadtratsentscheidung, um in die weitere Planung zu gehen oder über Alternativen zur Zukunftssicherung der tendenziell einzügig werdenden Grundschule zu beraten.
In der kommenden Schulausschusssitzung am 26. Mai (17 Uhr, Ratssitzungssaal) steht das Thema auf der Tagesordnung. Das von der Verwaltung angekündigte Grundschulkonzept für die Stadt liegt jedoch noch nicht vor. Letztlich könne dieses neue Konzept auch nur entstehen, wenn klar ist, ob es in der Innenstadt eine private Grundschule gibt oder nicht, folgern die Eltern. Deshalb sei die Politik am Zug und müsse jetzt eine Entscheidung treffen.
Autor:
fhv


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