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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Startschuss zur Klassentrakt-Sanierung
Zwischenüberschrift:
DBU bewilligt weitere 50000 Euro für Angelaschule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit der Titelmelodie von " Mission Impossible" hat am Mittwoch das Schulorchester der Angelschule die Sanierung des Klassentraktes im Park von St. Angela eröffnet. Damit die geplante Sanierung mit einer Energieeinsparung von immerhin 70 Prozent keine Mission Impossible wird, unterstützt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) das Projekt mit 765000 Euro. Insgesamt soll die Sanierung 2, 4 Millionen Euro kosten.
Die Fördermittel der DBU wurden an die Auflage gebunden, durch die Renovierung 70 Prozent Energie einzusparen. Um dieses Ziel zu erreichen, erhält der Gebäudetrakt aus den 60er-Jahren eine neue Innendämmung und neue Fenster. Durch die Dämmung der Gebäudefassaden von innen kann der äußere Charakter des Objektes erhalten werden. Dies ist vor allem deswegen interessant, weil das Projekt Vorbildfunktion für künftige Sanierungen haben soll. Gerade die Schulstiftung des Bistums ist Besitzer zahlreicher denkmalgeschützter Gebäude. Und da verbietet sich eine Veränderung der Fassade

Eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der Energieeffizienz ist die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien wie Erdwärme und Fotovoltaik. Mittels Raumtemperaturfühlern soll zudem eine optimale Anpassung der Luftqualität und Raumtemperatur sichergestellt werden, was auch die Lernbedingungen verbessert.
Der DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde nannte die Sanierungsmaßnahmen ein " Leuchtturmprojekt" und lobte die Angelaschule für ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. Dafür stehe auch die Auszeichnung der Schule als " Umweltschule in Europa".
Bereits seit 2005 begleitet und unterstützt die DBU die Angelaschule bei ihrer umweltorientierten Weiterentwicklung. Dadurch konnten schon die Turnhalle und das Hauptgebäude der Schule saniert werden.
Um möglichst viele Erkenntnisse für Nachfolgeprojekte zu gewinnen, hat die DBU weitere 50000 Euro zur Auswertung des Projektes bewilligt. Vor allem Informationen über eingesparte Folgekosten seien für potenzielle Nachahmer wichtig, so Brickwedde, da damit Klimaschutzmaßnahmen bei den finanzierenden Stellen besser durchgesetzt werden könnten.
Generalvikar Theo Paul lobte die Angelaschule dafür, dass sie mit den Sanierungsmaßnahmen sich der Schöpfungsverantwortung und ökologischen Herausforderung stelle. Dieses Bewusstsein werde auch an die Schüler weitergegeben.

Bis zum Ende der Herbstferien sollen die Sanierungsmaßnahmen im Klassentrakt abgeschlossen sein. Der Beginn der Baumaßnahmen wurde auf Mitte Mai gelegt, da zu diesem Zeitpunkt die Abiturienten bereits entlassen sind und weniger Schüler untergebracht werden müssen. Bis zu den Sommerferien weichen einige Klassen auf den Klosterbereich aus. Danach bekommt die Angelaschule auch von der Fachhochschule für Landschaftsarchitektur und Agrarwissenschaften in Haste einige Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.
Autor:
asbe


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