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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wohnhäuser auf Spielplätzen
Zwischenüberschrift:
Stadt beginnt mit der Umwidmung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Weniger ist mehr. So lautet die neue Gleichung für die Spielplätze der Stadt. Das heißt: Viele kleinere und kaum genutzte Plätze werden zu Bauland. Gleichzeitig entstehen mehrere große Quartierspielplätze und drei je ein Hektar große Spiel- und Freizeitlandschaften für alle Generationen. Auf dem Weg dorthin ändert die Stadt demnächst eine Reihe von Bebauungsplänen - in einem sogenannten beschleunigten Verfahren.
Derzeit stehen sechs kleinere Spielplätze zur Disposition. Dort soll es möglich sein, je ein bis zwei Wohnhäuser zu bauen: zwischen dem Frankensteiner Weg und dem Prießnitzhof, zwischen der Erdbrinkstraße und der Rothertstraße, zwischen der Corthausstraße, dem Ölweg und der Tiemannstraße, zwischen dem Bramkamp, dem Sommerkamp und dem Lenzkamp, zwischen dem Schledehauser Weg und dem Vogelsangweg sowie an der Mäscherstraße.
Gleichzeitig wird in Haste auf einer großen, von Bäumen eingerahmten Wiese einschließlich eines bestehenden Spielplatzes nördlich der Saßnitzer Straße parallel zur Rostocker Straße ein Quartierspielplatz eingerichtet. Bisher war das Gelände als Sportplatz ausgewiesen - jedoch schon lange nicht mehr existent. Dort sollen sich neben Kindern auch Jugendliche und Erwachsene aufhalten können. Wie der Platz künftig aussehen wird, ist noch offen. Die Umwidmung betrifft bisher nur die Struktur, jedoch nicht den Inhalt. Stadtplaner Franz Schürings setzt dabei auch auf Ideen aus der Bevölkerung: " Wir nehmen gern Hinweise entgegen." Stadtrat Wolfgang Griesert kann sich vorstellen, dass dort auch ruhige Areale zur Erholung entstehen. " Vielleicht können Ältere dort auch Boule spielen" - ein französisches Kugelspiel, für das es schon eine Bahn im Schlossgarten gibt.
Hintergrund dieser Änderungen ist das neue Spielplatzkonzept der Stadt, das im Laufe der kommenden Jahre umgesetzt werden soll. Danach werden außer kleineren Kinderspielplätzen und großen Quartierspielplätzen außerdem drei je rund 10000 Quadratmeter große Spiellandschaften an der Lerchenstraße, am Hasepark und am Westerberg entstehen - für alle Generationen.
Es entstünden dabei keine zusätzlichen Kosten, versichert Wolfgang Griesert. Das hänge mit der Schließung nicht mehr genutzter Plätze zusammen. " Wir können die Mittel umschichten." Wie die Spielplätze.

Informationen unter www.osnabrueck.de » sowie im Dominikanerkloster
Autor:
jweb


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