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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Generalprobe für "Cabriosol"
Zwischenüberschrift:
Dichtigkeitsprüfung des neuen Solebeckens im Schinkelbad
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Am Dienstag wurde das neue Solebecken im Schinkelbad einer Dichtigkeitsprüfung unterzogen. Dafür ließ Projektleiter Philipp Quell den Rohbau des Beckens mit Wasser füllen. Nach einer Woche wird untersucht, ob Wasser durch den Beton gesickert ist.
In diesem Fall müssen durch Pressarbeiten eventuelle Risse im Beton geschlossen werden. Wenn der Rohbau dem Test standhält, kann die letzte Bauphase eingeleitet und Fliesen gelegt werden. Bis zum Jahreswechsel soll der Bau abgeschlossen sein. " Durch die lange Frostperiode haben wir 52 Bautage verloren", so Quell.
Da das Salz in der Sole sehr aggressiv ist und die Gebäudesubstanz angreift, müssen solebeständige Bauteile verwendet werden. Damit das Schwimmbad als Ganzes nicht unter der Salzlösung leidet, ist das Solebecken vom restlichen Schwimmbadbereich abgetrennt. Duschen sollen verhindern, dass durch Schleppwasser das Salz im Schwimmbad verteilt wird.
Das 240 Quadratmeter große, 32 Grad warme Solebecken ist Teil des neuen Gesundheitskonzepts des Schinkelbades, das sich mit größeren Umkleiden und der Kooperation mit dem hausinternen Fitnessstudio " Rehaaktiv" vor allem an die Zielgruppe 50 plus richtet. " Bisher mussten die Osnabrücker für ein Solebecken bis Bad Laer oder Bad Rothenfelde fahren", so der Leiter des Schinkelbades, Claus Entrup.
Besonderer Clou des Solebades ist ein Cabriodach, das sich bei schönem Wetter öffnen lässt. Wie in der Münchener Allianz-Arena besteht es aus Folienkissen, die sich in verschiedenen Farben beleuchten lassen.
Die Kosten für den Umbau werden voraussichtlich fünf Millionen Euro betragen. Der Altbau des Schinkelbades stammt aus den Siebzigerjahren.
" Das Ambiente war nicht mehr zeitgemäß. Es gab die Überlegung, das Schinkelbad zu schließen. Es ist eine mutige Entscheidung von den Stadtwerken zu investieren", so Entrup.
Autor:
asbe


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