User Online: 1 | Timeout: 14:29Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schölerberg: Droht Spielplatz-Engpass?
Zwischenüberschrift:
Kritik an Schließungen im Bürgerforum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Dem Lob für das Spielplatzkonzept folgte die Kritik gleich auf dem Fuß. Im Bürgerforum für die Stadtteile Fledder und Schölerberg äußerten sich einige Bürger besorgt zu den Schließungs-Absichten für einige Spielflächen für den Schölerberg.
Tobias Langer vom Fachbereich Umwelt stellte das Konzept vor, das der Rat Ende des vergangenen Jahres beschlossen hatte. Knapp zusammengefasst bedeutet dies, dass die unattraktiven unter den über 300 Spielflächen anderweitig genutzt, dafür aber andere Spielplätze attraktiver gestaltet werden - etwa als Quartier- und Themenspielplätze, Mehrgenerationenangebote und zusätzliche Flächen für Jugendliche. Das Konzept trage dem Anspruch Rechnung, eine " kinder- und jugendfreundliche Stadt" zu sein, sagte Stadtbaurat Wolfgang Griesert.
Für den Stadtteil Fledder gibt es derzeit zwei Spielplätze und einen Bolzplatz. Hier soll sich angesichts der geringen Kinderzahlen auch nichts ändern. Anders sieht es im Schölerberg mit 22 Spielplätzen, vier Schulfreiflächen und fünf Bolzplätzen aus. Aufgewertet werden sollen die Plätze Ertmanstraße, Westerkampstraße, Lodtmannstraße und gegebenenfalls Overbergstraße. Kurzfristig würden dann die Angebote an Hollenbergstraße, Langenkamp, Baumwollweg und der Bolzplatz " An der Wetterwarte" weichen. Über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren sollen auch die Standorte an Selinghof, Schölerberg und Nahner Weg sowie eventuell an der Meller Straße aufgegeben werden. Langfristig betroffen wären Josefstraße und der Basketballplatz Am Waldzoo.
Dem Lob für das Konzept folgte die Kritik für den Stadtteil. Ein Bürger sprach - auch mit Blick auf das Schulangebot - von einem " Kahlschlag". So weit wollten andere Besucher nicht gehen. Dennoch sahen sie die Gefahr, dass möglicherweise die falschen Plätze geschlossen würden und dass in einer Übergangszeit die attraktiven Plätze noch nicht zur Verfügung stünden. Dem widersprach aber Langer: Beim Schließen von Spielplätzen würden umgehend auch die anderen Angebote ausgebaut.
Zudem war die künftige Nutzung der Käthe-Kollwitz-Schule Thema im Bürgerforum. Die Räumlichkeiten sollen bis zum Schuljahr 2014/ 2015 weiter genutzt werden, darüber hinaus sei noch nichts entschieden, verlas Griesert die Stellungnahme des Eigenbetriebs Immobilien- und Gebäudemanagement.
Verwundert war Bürgermeister Jasper allerdings, dass die Verwaltung noch nicht mit dem Piesberger SV in Kontakt getreten war. Der Verein hatte angeboten, die Sporthalle herzurichten und zu betreiben. " Wir fanden das Angebot toll", sagte Jasper über die Reaktion der Politik.
Autor:
hmd


Anfang der Liste Ende der Liste