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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Osnabrück sitzt gut
Zwischenüberschrift:
Jugendliche der Werkstatt Dammstraße restaurieren historische Bänke
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Oberbürgermeister Boris Pistorius ließ es sich gut gehen. Er setzte sich in der milden Sonne im Natruper Holz auf eine Bank und entspannte sich. Der OB saß Probe auf einer von 16 historischen Bänken, die von Jugendlichen und der Werkstatt des Zentrums für Jugendberufshilfe an der Dammstraße restauriert und nun wieder im Natruper Holz aufgestellt wurden.
Die Bänke wurden Anfang des 20. Jahrhunderts angefertigt und in Osnabrück aufgestellt, berichtet Frank Bludau, Abteilungsleiter im Osnabrücker Servicebetrieb. Insgesamt 50 von ihnen wurden nun restauriert. " Es gab immer mal wieder Anfragen von Bürgern, die sich so eine Bank in den Garten stellen wollten", sagt Bludau.
Das allerdings lässt die Stadt nicht zu. So bleiben die alten Sitzgelegenheiten den Spaziergängern im öffentlichen Raum erhalten. Zum Teil stehen sie an den gleichen Orten, an denen sie schon vor vielen Jahrzehnten aufgestellt wurden, zum Teil haben sie neue Standorte gefunden.
Am Schölerberg stehen schon einige Bänke. " Dort hat es zum Glück keinen Vandalismus gegeben", sagt Frank Bludau. 16 weitere Bänke wurden nun im Natruper Holz entlang der Spazierwege aufgestellt. Dank des Einsatzes der jungen Leute an der Dammstraße konnten die Kosten für die Restaurierung klein gehalten werden. Für alle 50 Bänke mussten etwa 9000 Euro aufgewendet werden, so Bludau.
Fit fürs Berufsleben
Boris Pistorius wusste nicht nur die kostengünstige Instandsetzung zu schätzen. " Richtig bequem", lautete das Urteil des Oberbürgermeisters. " Man fällt nach hinten und sitzt sehr entspannt", schwärmte er weiter. Die Jugendlichen, die zum Ortstermin kamen, nahmen die Äußerungen des Stadtoberhaupts mit Stolz zur Kenntnis. Für sie ist die Restaurierung der Sitzgelegenheiten aber nicht nur ein berechtigter Grund, zufrieden zu sein.
Die Jugendlichen im Alter von 18 bis 25 Jahren nehmen in der Jugendwerkstatt an einem beruflichen Orientierungsprojekt teil, wobei sie zugleich eine schulische Qualifikation erfahren. " Dort sollen sie fit fürs Berufsleben oder eine Ausbildung gemacht werden", erklärt Norbert Vosgröne, Leiter der Holzwerkstatt. Für diejungen Männer sind die restaurierten Bänke Vorzeigeobjekte. Sie erfahren einen Lerneffekt und können demonstrieren, dass sie schon Fähigkeiten besitzen, die sie im Arbeitsleben anwenden können, so Vosgröne.

Bildtext: Eine Sitzprobe machte Oberbürgermeister Boris Pistorius und zeigte sich von der Arbeit der Jugendlichen begeistert. Sie haben 50 historische Bänke, die beliebte Spazierwege säumen, wieder auf Vordermann gebracht. Foto: Michael Hehmann
Autor:
tw


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