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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Solarlux zieht es in den Fledder
Zwischenüberschrift:
Bissendorfer Unternehmen verlagert Teile der Produktion
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bissendorf. Teile seiner Produktion will das Bissendorfer Unternehmen Solarlux in den Osnabrücker Stadtteil Fledder verlagern. Das bestätigte gestern Firmenmitinhaber Stefan Holtgreife. Damit zieht der Hersteller von Wintergärten erste Konsequenzen aus dem Scheitern der Pläne für das Gewerbegebiet in Natbergen.
Bissendorf. Am Standort im Bissendorfer Gewerbepark platzt die Firma aus allen Nähten. Zusammen mit der Osnabrücker Spedition Koch hatte Solarlux im Herbst des zurückliegenden Jahres deshalb einen Entwurf für ein etwa 35 Hektar großes Gewerbegebiet im Natberger Feld entwickelt. Der Bissendorfer Rat erteilte im Februar seine Zustimmung zu diesen Plänen. Zwei Wochen später gab die Spedition dann überraschend ihren Rückzug aus dem Vorhaben bekannt. Damit verflüchtigte sich auch für Solarlux diese Erweiterungsmöglichkeit.
Jetzt zieht es das Bissendorfer Unternehmen in den Fledder. Dort unterhält der Wintergarten-Hersteller seit 2006 an der Straße Kiebitzheide eine Produktionsstätte für Aluminiumdächer und ein Rohstofflager. " Nun wollen wir dort eine weitere Halle bauen", sagte Stefan Holtgreife, der zusammen mit seinem Vater Herbert Holtgreife die Geschicke des Familienunternehmensleitet. " Das ist aber sicherlich keine ideale Lösung", betonte Stefan Holtgreife.
Seit der Gründung 1983 ist Solarlux auf Expansionskurs. Die Bissendorfer Produktionsstätte ließ die Firma 1995 errichten, 2000 erfolgte der Neubau des Solarlux-Forums mit seiner 2000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche. Auch die nun geplante Erweiterung im Fledder soll nur eine Zwischenstation sein, wie Stefan Holtgreife bemerkt. " Vielleicht reicht die für drei Jahre aus." Auf jeden Fall haben es die Bissendorfer eilig. " Der Bauantrag wird noch im April gestellt", sagt Holtgreife. " Wir wollen dieses Jahr noch fertig werden." Etwa 35 Arbeitsplätze würden dann von Bissendorf in den Osnabrücker Stadtteil verlagert werden. Weltweit beschäftigt das Unternehmen inzwischen über 500 Mitarbeiter.
Und wenn die Kapazitäten im Fledder erschöpft sind? Da bleibt die Aussage Holtgreifes vage. Mangels Alternativen in Bissendorf müsse das Unternehmen sich aber auch woanders umschauen.
Autor:
Christoph Granieczny


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