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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtwerke investieren auch in Schottland
Zwischenüberschrift:
Green Gecco: Osnabrück will mit RWE und kommunalen Partnern erneuerbare Energien nutzen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtwerke investieren nicht nur auf dem Piesberg in neue Windgeneratoren, sondern auch im Norden Schottlands. 12 Millionen Euro steckt das Osnabrücker Versorgungsunternehmen bis 2012 in das Projekt Green Gecco, das europaweit regenerative Energien nutzen will. Es handelt sich um eine Kooperation zwischen der RWE Innogy und 26 deutschen Stadtwerken.
Gecco steht angeblich für " Gemeinsam clever CO2 optimieren". Die neue Gesellschaft will Energie aus Biomasse, Windkraft, Geothermie, Biogas, Wasserenergie und Solarthermie nutzen. Im Herbst dieses Jahres soll der Windpark " An Suidhe" im Norden Schottlands den ersten Strom liefern. Die installierte Leistung von insgesamt 20 Megawatt entspricht etwa dem Dreifachen der neuen Windräder auf dem Piesberg.
Aber " An Suidhe" soll erst der Anfang für das grüne Engagement sein. Insgesamt will das Unternehmen bis 2020 rund eine Milliarde Euro in die Strom- und Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energien investieren. Stadtwerke-Vorstand Manfred Hülsmann bezeichnete die Beteiligung an Green Gecco als " sehr gute und zusätzliche Möglichkeit", neben der regionalen Nutzung von Wind- und Solarenergie in überregionale Projekte zu investieren.
Im Februar hatten sich die 26 Stadtwerke und regionalen Energieversorger in einer eigenen Beteiligungsgesellschaft zusammengeschlossen, jetzt wurde der Vertrag unterzeichnet. Die Beteiligungsgesellschaft hält 49 Prozent am Green-Gecco-Gemeinschaftsunternehmen, die übrigen 51 Prozent der Anteile liegen bei RWE Innogy, der RWE-Tochter für erneuerbare Energien. Beteiligt sind unter anderem die Stadtwerke Duisburg, Iserlohn, Münster, Ratingen und Krefeld.
Kritiker wie die nordrhein-westfälischen Grünen halten Green Gecco für ein " grünes Mäntelchen" des RWE-Konzerns. Da der Energieriese über 51 Prozent der Anteile verfüge, könne er die Marschrichtung bestimmen. Das sei wohl auch der Grund, weshalb von den ursprünglich 50 interessierten Stadtwerken nur noch 26 dem Projekt beigetreten seien.

Bildtext: Der Windpark " An Suidhe" in Schottland ist der Anfang für das Engagement von Green Gecco in Europa. Foto: Stadtwerke Osnabrück
Autor:
rll


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