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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schnitzeljagd per Satellit
Zwischenüberschrift:
Museum Industriekultur bietet Geo-Caching für Kinder an
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Osterhase wohnt am Piesberg, er mag Rätsel und kennt sich hervorragend mit moderner Technik aus das haben Lykka, Lily, Fin und Malte gestern gelernt. Bei einer Mischung aus moderner Schnitzeljagd und Ostereiersuche, Geo-Caching genannt, durften sie als Erstes, bewaffnet mit GPS-Geräten, das neue Angebot des Museums testen. Auf einer abenteuerlichen Tour galt es, insgesamt acht Schätze anhand ihrer GPS-Koordinaten aufzuspüren und dabei ganz nebenbei noch einiges über die Industriekultur am Piesberg zu lernen.
Zu Beginn erklärten die Organisatoren der GPS-Ostereiersuche, Margret Baumann und Jan Tönnies, wie die GPS-Geräte durch den Kontakt mit mindestens drei Satelliten die exakte Position bestimmen können. Mit einem ersten Hinweiszettel, den der Osterhase glücklicherweise am Museum deponiert hatte und der die Koordinaten des ersten Schatzes enthielt, konnte die Wanderung dann beginnen.
Das GPS-Gerät immer im Blick, machen sich die Kinder auf den Weg. Nach einer kurzen Experimentierphase sind sie schnell mit den Geräten vertraut, und der erste Schatz wird nahe der alten Feldbahn von Fin entdeckt. In der transparenten Plastikbox befindet sich ein Logbuch, in dem Nachrichten für spätere Gruppen hinterlassen werden können, für jeden Schatzsucher ein Schoko-Ei, und der nächste Hinweis samt Koordinaten. Es soll der Laufsteg gefunden werden, " an dem der Osterhase gern sein Schlammbad nimmt". Ein Holzsteg ist schnell gefunden, und am Ende des Stegs entdeckt Malte auch den leicht verdeckten zweiten Schatz, der darüber aufklärt, dass es sich um einen Schlammteich handelt, an dem man sich nun befindet. Die Steinbruch-Industrie nutzte diesen früher, um den Schlamm, der von den Steinen gewaschen wurde, zu deponieren. Weiter geht die Suche zu Wasserhochbehältern, Förderanlagen, an der Steinbrecheranlage entlang, durch Höhlen und Tunnel, bis am Ende der Tour nach rund eineinhalb Stunden das Museum wieder erreicht wird.
" Für die Kinder ist das hier spannender als auf dem Abenteuerspielplatz", sagt die Mutter von Malte und Fin begeistert. Geo-Caching will das Museum in Zukunft als Programm für Kindergeburtstage anbieten.

Bildtext: Mit einem GPS-Gerät testen Lily Droste (9) und Lykka Gering (9) das neue Angebot des Museums. Foto: Egmont Seiler
Autor:
stoc


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