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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Treffpunkt für Häuslebauer
Zwischenüberschrift:
6. Energiemesse mit Ausstellerrekord
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Energie geht uns alle an! Das Motto der 6. Energiemesse kann auch als Resümee der zweitägigen Veranstaltung gelten: Die Messe zog viele Besucher an, auch die Zahl der Aussteller ist gestiegen.
" Wir sind sehr, sehr gut zufrieden", freute sich Messeveranstalter Peter Band schon am Nachmittag des ersten Messetages im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Die Besucherzahlen bewegten sich auf dem Niveau des Vorjahres, die Umfragen bei Besuchern hätten eine sehr positive Resonanz auf die Energiemesse gezeigt.
" Es sind vor allem die Themen Dämmung, Solarenergie und Heizungsmodernisierung, die nachgefragt werden", sagt Band. Besonders positiv machte sich die Erweiterung der Messe um ein 300 Quadratmeter großes Zelt bemerkbar: " Damit konnten wir die Sache deutlich entzerren." Mit der Erweiterung reagierten die Veranstalter auf die kontinuierlich steigende Zahl der Aussteller: 2004 gab es 17 Aussteller und 2500 Besucher. Mittlerweile ist die Zahl der Aussteller auf 75 angestiegen, im vergangenen Jahr zog die Messe 10 000 Besucher an.
Zum ersten Mal nahm dieses Jahr auch die Elektro-Innung Osnabrück an der Messe teil sie war mit 13 Mitgliedsbetrieben, die vor allem LED-Technologie und Haushaltsgeräte vorführten, präsent. " Es läuft sehr gut", so die Bilanz von Innungs-Vorstand Gerrit Schmiemann, " wir haben sehr viel positive Kundengespräche geführt." Energie sei eben das Zukunftsthema, das allgemeines Interesse finde. Die Energiemesse sei " die Messe in Osnabrück, wo man als Häuslebauer hingehen kann", so Schmiemann.
Außer an den Ausstellungsständen konnten sich die Besucher auch in 13 verschiedenen Fachvorträgen über Haussanierung, sparsame Heizsysteme und Energieeinsparung im Haushalt informieren. " Wir wollen, dass hier beraten wird", erklärt Peter Band das Konzept. Die Energiemesse solle eben keine reine Verkaufsmesse sein. Termine mit Kunden sollten erst im Anschluss an die Messe folgen.
Auch die Stadtwerke, die seit 2008 als Sponsor der Energiemesse auftreten (die DBU ist seit 2006 als Förderer dabei), waren mit einem eigenen Stand vertreten. Für sie ist die Messe ein wesentlicher Baustein ihres Umweltprojektes KUK (Kompetenz, Umwelt, Klima). Außer den Themen Fotovoltaik und Solarthermie stand bei den Stadtwerken das Thema Elektromobilität im Fokus. Mit einer Ladestation für Elektro-Roller an der Kamp-Promenade machen die Stadtwerke einen ersten Schritt, die Mobilitätskette umweltschonend zu ergänzen.
" Damit wollen wir sicherstellen, dass Osnabrück eine Entlastung erfährt, die Mobilität aber weiterhin sichergestellt bleibt", erklärt Jörg Segebarth von den Stadtwerken. Mit der Ladestation sei gewährleistet, dass der Fahrer eines Elektrorollers nicht nur zu Hause eine Steckdose zum Aufladen habe, sondern eben auch am Ziel. Im April wollen die Stadtwerke noch zwei weitere Ladestationen für Elektro-Fahrräder beziehungsweise für Autos im Stadtgebiet aufstellen.

Bildtext: Die Stadtwerke präsentieren ihre Ladestation für Elektro-Roller: Katrin Meyer von den Stadtwerken, Messebesucher Hannelore und Ludwig Warnke, Jörg Segebarth von den Stadtwerken und Besucher Uwe Lehmkuhl (von links).
Jürgen Götze (links) und Gerrit Schmiemann (2. von rechts) von der Elektro-Innung Osnabrück erklären Messebesuchern LED-Lampen. Die Innung nahm erstmals mit 13 Mitgliedsbetrieben an der Messe teil. Fotos: Elvira Parton
Autor:
klu


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