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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Rappelfahrt" über die Turnerstraße
Zwischenüberschrift:
Eltern der Kita St. Marien bemängeln Verkehrssituation
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt ächzt unter den Winterfolgen. Die lange Frostperiode hat zahlreiche Straßenschäden verursacht. Die Turnerstraße steht allerdings schon länger im Blickpunkt. Allerdings: Viel wird hier auf absehbare Zeit vermutlich nicht geschehen.
Die Straße weist einige Besonderheiten auf. Sie ist nicht nur durch Kopfsteinpflaster geprägt, sondern auch durch die Begrenzung von der parallel verlaufenden Bahnlinie am Hasetor. Dazu ist sie übersät von Schlaglöchern und ist beliebter kostenloser Parkplatz in Innenstadtnähe. Diese Punkte verärgern Eltern, deren Kinder die hier ansässige Kindertagesstätte St. Marien besuchen.
Ihre Kritik: Die vielen parkenden Fahrzeuge und die Enge der Straße sorgen dafür, dass Verkehrsteilnehmer ob mit dem Fahrrad oder mit dem Auto lange wartenmüssen, bis eine Lücke im Gegenverkehr das Herausfahren aus der Straße ermöglicht. Unglücklicherweise liegt die Kindertagesstätte am Ende der Straße. Dazu ergebe sich angesichts des Straßenzustands eine " Rappelfahrt", berichtet Elternvertreterin Annette Wamhof. Fahrradfahrer würden daher häufig auf den Gehweg ausweichen, wo es dann automatisch zu Engpässen kommt. Auf dem Bürgersteig parkende Autos täten dann noch ein Übriges, um das Vorankommen zu erschweren.
Die Stadt sieht aber allenfalls Handlungsmöglichkeiten, was die Parksituation betrifft. Hier seien " eventuell kleinere Maßnahmen" möglich, sagt Fachdienstleiter Jürgen Schmidt. Deshalb werde bei der kommenden Verkehrsschau geprüft, ob Abschnitte mit Halteverbot eingezogen werden könnten. Inwieweit die Regelungen befolgt würden, stehe aber auf einem anderen Blatt, verweist Schmidt auf die eingeschränkten Möglichkeiten, das Verbot zu überprüfen.
Bleibt noch der Zustand der Straße. Hier könne allenfalls ein Ausbau Abhilfe schaffen womit aber angesichts der angespannten Finanzlage der Stadt auf absehbare Zeit nicht zu rechnen sei. Schmidt verweist zudem auf einen weiteren Umstand: An der Turnerstraße gebe es derzeit noch unbebaute Grundstücke. Ein Ausbau sei daher auch erst dann sinnvoll, wenn die Baulücken geschlossen seien und damit kein Schwerlastverkehr mehr die Fahrbahn in Mitleidenschaft ziehe.

Bildtext: An dem desolaten Zustand der Turnerstraße wird sich in absehbarer Zeit wohl nichts ändern. Foto: Henning Müller-Detert
Autor:
hmd


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