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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Uni Bielefeld wildert in Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Auf der Jagd nach klugen Köpfen: Werbung mit Plakaten, Postkarten und Spots um Studenten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Eine andere Welt des Studierens . . . keine Stunde entfernt" mit diesem Spruch auf Plakaten, Postkarten und in Kinospots wirbt die Universität Bielefeld für ihren Hochschulstandort. Und das nicht nur in Osnabrück, Ibbenbüren und Melle, sondern auch in Hannover.
Nein, zu wenig Bewerber habe die Hochschule nicht für ihre Studienplätze zu verzeichnen, betont Antje Stehrenberg. " Wir wollen unseren Standort in den Fokus bringen", sagt die Marketing-Referentin der Uni Bielefeld. Immerhin steige die Konkurrenz zwischen den Hochschulen, und die Bielefelder hätten doch einiges vorzuweisen. Aber das sei noch nicht so richtig bekannt, immerhin sei die Hochschule eine " mit junger Tradition". Im vergangenen Jahr hat die Uni Bielefeld ihren 40. Geburtstag gefeiert.
2009 war es auch, als die Hochschule im Wettbewerb " Exzellente Lehre" ausgezeichnet wurde. Zuvor konnte die ostwestfälische Hochschule im Bereich Forschung in der Exzellenzinitiative der Bundesregierung überzeugen.
Im vergangenen Sommer hat die Uni Bielefeld mit ihrer Image-Kampagne begonnen. Damals ging die Internetseite www.raumzum » querdenken.de an den Start. Diese informiert über das Lehrangebot, aber auch über den Standort. Sie bietet nicht nur Informationen über Fächer, Bewerbungsverfahren und kulturelle Angebote der Stadt. Es sind Videos eingestellt, mit denen sich potenzielle Bewerber über Gebäude, Lehrinhalte, die Bibliothek und Beratungseinrichtungen wie das Studierendensekretariat informieren können. Die Seite ist mit diversen Blogs und Communitys verlinkt, und Abiturienten können Kontakt mit späteren Kommilitonen aufnehmen.
" Wir sehen es mit Interesse, was sich die Universität Bielefeld zu ihrer Profilierung hat einfallen lassen", kommentierte Prof. Claus Rollinger, Präsident der Uni Osnabrück, gestern die Kampagne der Bielefelder. Derzeit plane seine Hochschule nichts Vergleichbares.
Um Kontakt zur lokalen Öffentlichkeit herzustellen, bieten die Osnabrücker bislang den Hochschulinformationstag an sowie den Elterntag oder auch das Wissensforum in Zusammenarbeit mit der Neuen OZ.
Über die Kosten der Bielefelder Kampagne mag Stehrenberg nicht sprechen. Aber sie hebt hervor: " Die Kosten werden über Haushaltsmittel aus dem Rektorat getragen." Studiengebühren seien dafür nicht verwendet worden. Das dürfen Hochschulen auch nicht.
Zum Vergleich dient eine Information der Deutschen Plakatwerbung (DPW). Für 70 Plakatflächen, die über elf Tage gemietet werden, wie von den Bielefeldern angegeben, würden 11 550 Euro in Rechnung gestellt. So kalkuliert DPW-Mitarbeiter Michael Schneider für eine Stadt in der Größe Osnabrücks. Nicht eingerechnet sind hier die Kosten für die Postkarten, die Spots und die Entwicklung der Kampagne.
Mehr unter www.uni-bielefeld.de/ querdenken »

Bildtext: 70 große Plakatflächen hat die Marketing-Abteilung der Universität Bielefeld in der Region Osnabrück angemietet. Sie will damit gezielt Abiturienten ansprechen, sich für ein Studium an ihrer Hochschule zu entscheiden. Foto: Elvira Parton
Autor:
Marie-Luise Braun


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