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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Steilvorlage fürs Stadtmarketing
Zwischenüberschrift:
Zumindest der Wirtschaftsstandort ist meisterlich – Plakate aufgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Nein, deutscher Fußballmeister ist der VfL Osnabrück nicht geworden. Das wäre ja zu schön, um wahr zu sein. Tatsächlich weisen die großformatigen, lilafarbenen Plakate an den Ausfallstraßen darauf hin, dass der Wirtschaftsstandort Osnabrück in einem bundesweiten Städtevergleich den ersten Platz belegt hat.
Gestern, bei der Aufstellung der ersten Plakatwand, legten auch Oberbürgermeister Boris Pistorius und Gabriele Simon, Vorsitzende des Vereins für Wirtschaftsförderung, Hand mit an. Sie äußerten sich erfreut, dass die Stadt neue Wege für ein frisches Marketing geht.
Wer einen Elfmeter geschenkt bekommt, sollte ihn auch verwandeln. Das gilt im Fußball wie im Stadtmarketing. Eine Umfrage der Zeitschrift Wirtschaftswoche lieferte der Stadt Osnabrück eine Steilvorlage: Laut ihrem bundesweiten Ranking der 50 größten deutschen Städte finden die Osnabrücker Unternehmen ihre Stadt spitze, weil hier der Service stimmt. Dafür gab es die Note eins. Diese glänzende Ausgangsposition nutzen Unternehmer jetzt für eine neue Imagekampagne. Sie kostet die Stadt keinen Cent, bringt ihr aber im Jahr der Fußball-WM neue Meisterschaftspunkte ein.
Den Anstoß der neuen Standortkampagne gaben Jens-Bormann, Mitbegründer und Chef der buw-Unternehmensgruppe, und Martin Hagenhoff. Als Inhaber der Werbeagentur Hagenhoff entwickelte er bereits die Kampagne " Ich komm zum Glück aus Osnabrück" und vier Jahre später " Herrlich ehrlich" eine Kampagne, die bundesweit für Aufsehen sorgte, indem die Stadt selbstironisch für ihre Sehenswürdigkeiten warb. Nach dem aktuellen Städteranking stehen die ortsansässigen Unternehmer noch selbstbewusster zu Osnabrücks Stärken und finanzieren mit eigenen Mitteln die großflächige Plakatierung und entsprechende Broschüren. Im Gegenzug profitieren sie von Osnabrücks ausgezeichnetem Service, dem investitionsfreudigen Klima und der funktionierenden Infrastruktur. Und sie schätzen die verkehrsgünstige Lage am Schnittpunkt der Verkehrsachsen Amsterdam–Berlin und Rhein/ Ruhr–Hamburg.

Bildtext: Blickfang: Gabriele Simon, Vorsitzende des Vereins für Wirtschaftsförderung, und Oberbürgermeister Boris Pistorius brachten gestern das erste Meisterplakat in Position. Foto: Gert Westdörp


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