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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Am Ende kommt heiße Luft heraus"
Zwischenüberschrift:
Biomasse mit der Sonne trocknen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Am Ende kommt heiße Luft heraus", sagt Nils Königrör lapidar. Der 20-jährige Fachoberschüler ist gemeinsam mit Christian Seidel (20), Stefan Glied (20), Angie-Luis Richter (21) sowie Yannick Hamker (21) von den Berufsbildenden Schulen (BBS) Haste für die " Entwicklung eines Parabolrinnenkraftwerks zur Trocknung von Biomasse" Regionalsieger von " Jugend forscht" geworden.
Der Parabolspiegel an dem Rinnenkraftwerk, das die fünf Agrarwirtschaftsschüler gebaut haben, bündelt die Sonnenstrahlen und erzeugt so Wärme. Die wird über Schläuche in eine Trockenkammer geleitet, wo die von Nils Königrör angesprochene heiße Luft Obst, Getreide oder Holzhäcksel trocknet. Nötig wird die Trocknung von Biomasse, um zum Beispiel Korn einlagern zu können, Trockenobst oder Brennmaterial herzustellen.
Die Idee für das Parabolrinnenkraftwerk erhielt das Quintett von ihren Lehrern Friedrich Held und Hendrik Leewe. " Ihre Hilfe war unverzichtbar", sagen die fünf Schüler. Beim Bau ihres Meisterstücks traten einige Probleme auf. So konnten sie trotz einer Außentemperatur von minus vier Grad 98, 2 Grad Hitze mit dem Parabolspiegel erzeugen. " Leider sind dabei aber die Schläuche geschmolzen", erzählt Stefan Glied. Die Schüler haben das System optimiert, indem sie einen Wasserkreislauf integriert haben, der zur Kühlung dient.
Die BBS Haste ist ein fruchtbarer Boden für einfallsreiche Schüler. In diesem Jahr ist die Schule " für das besondere Engagement zur Förderung naturwissenschaftlich, mathematisch und technisch interessierter Schüler" mit dem " Jugend-forscht-Schulpreis" ausgezeichnet worden. Die Schule nahm schon zum 15. Mal an dem Wettbewerb teil.
Nils Königrör, Christian Seidel, Stefan Glied, Angie-Luis Richter und Yannick Hamker fahren mit Optimismus zum Landeswettbewerb nach Clausthal-Zellerfeld. Sie wollen daran arbeiten, die erzeugte Energie zu speichern, um dieses System dann beim Bundeswettbewerb im Mai in Essen vorzustellen. Nils Königrör erzählt, dass er aus Clausthal-Zellerfeld positive Signale vernommen habe. Ihrem Ziel, das Parabolrinnenkraftwerk in der Landwirtschaft einzusetzen, kämen sie damit näher.

Bildtext: Die Kraft der Sonne nutzen Yannick Hamker, Angie-Luis Richter, Stefan Glied, Christian Seidel und Nils Königrör (von links).
Autor:
tw


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