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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zum Bauen und Kauen – was Bambus alles kann
Zwischenüberschrift:
Junges Forscher-Trio entdeckt ein vielseitiges Gewächs
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Esther Delken, Linus Kühl und Thorben Masch wollten herausfinden, warum Bambus gleichzeitig biegsam und stabil ist. Die zehnjährigen Viertklässler bekamen aber viel mehr Antworten auf ihre Frage, als sie gedacht hatten. Bambus ist ein sehr vielseitiges Gewächs.
Für ihr Experiment haben Esther Delken, Linus Kühl und Thorben Masch eine dicke und eine dünne Bambus-Stange zwischen zwei Stühle gelegt und bis zu vier Kilogramm schwere Gewichte darangehängt. Weder die dicke noch die dünne Stange ist gebrochen. Bei diesem Experiment haben die drei Viertklässler außerdem festgestellt, dass Bambus biegsamer ist, wenn er feucht wird.
Der Wissensdurst der drei jungen Forscher von der Grundschule Wüste war noch nicht gestillt. Bei ihren Recherchen haben sie entdeckt, dass Knoten, Kammern und Trennwände dem Bambus seine hohe Festigkeit und Flexibilität verleihen. Deswegen werden in Asien aus der Pflanze Baugerüste hergestellt, die genauso fest und sicher sind wie die in Europa, die aus Stahl gebaut wurden. Esther Delken wollte es genau wissen und hat ein Gerüst aus Bambus gebaut. Es hat gehalten.
Auch Thorben Masch hat die Festigkeit von Bambus am eigenen Leib erfahren, als er sich einen Stuhl aus Bambus gebastelt hat. Auf dem kann er sogar mit Linus Kühl zusammen sitzen, ohne dass der Stuhl zusammenkracht. " Da kann auch ein Erwachsener drauf sitzen, der dick und schwer ist", meint Linus Kühl. Als Stühlebauer hat Thorben Masch sein Gesellenstück angefertigt, beim Musikmachen muss er noch ein wenig üben. Das Blasen in das Didgeridoo bringt ebenso wenig stabile Töne hervor wie auf der Panflöte. Beide Instrumente haben die Grundschüler aus Bambus hergestellt.
Weil sie so viel gebastelt und gebaut haben, war das Forscher-Trio bald hungrig. Und was haben sie gegessen? Na klar, Bambus. Meistens sind die Sprossen in Essig eingelegt und schmecken daher etwas speziell. " Die Asiaten mögen es gerne so", meint Thorben Masch.
Esther Delken, Linus Kühl und Thorben Masch waren überrascht und erstaunt, auf wie viele Arten der Bambus nutzbar ist. " Irgendwann wussten wir gar nicht mehr, was wir noch alles bauen sollten", sagt Linus Kühl erschöpft.

Bildtext: Der Stuhl hält: Linus Kühl und Thorben Masch haben festgestellt, wie stabil und vielseitig Bambus ist. Die Dritte im Bunde, Esther Delken, fehlt leider. Fotos: Egmont Seiler
Autor:
tw


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