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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Trinkwasser für Afrika
Zwischenüberschrift:
Aktionstag zur Unterstützung von konkreten Hilfsprojekten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Trotzdem gibt es in einigen Regionen auf der Welt ein Trinkwasserproblem. Im Rahmen der bundesweiten Kampagne" Wasser für Afrika" will ein Initiativkreis aus Vereinen und Verbänden am kommenden Samstag ab 10 Uhr auf dem Theatervorplatz mit einem bunten Programm für die Unterstützung von Hilfsprojekten werben.
In Osnabrück sind es unter der Schirmherrschaft von Fritz Brickwedde (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) der Soroptimist International Club Osnabrück, das DRK, terre des hommes, HelpAge, Forum am Dom und Weil Industrieanlagen, die sich für die Ziele der Kampagne starkmachen und den Aktionstag geplant haben.
Nach der Eröffnung um 10 Uhr im Festzelt werden Möglichkeiten der Trinkwasseraufbereitung vorgeführt, von deren Qualität sich die Besucher gleich vor Ort im Rahmen einer Verkostung selbst überzeugen können. Dazu sind blühende Rosen unter Wasser, ein Kunstprojekt, zu bestaunen. Auftritte der kostümierten" Wassergeister" und zwei Lesungen der Osnabrücker Märchenfrauen im Forum am Dom sowie eine Tombola mit anschließender Gewinnziehung runden das Programm ab, das um 14 Uhr endet." Wir möchten so viele Menschen wie möglich für das Problem einer ausreichenden Wasserversorgung in Afrika sensibilisieren", sagte Dr. Marie-Luise Schnackenburg, die Vize-Präsidentin von Soroptimist Osnabrück. Zielgerichtet werden mit Spendengeldern fünf Projekte unterstützt, die den Zugang der Bevölkerung zu sauberem Trinkwasser ermöglichen sollen. Je ein Projekt befindet sich in Somalia, Zimbabwe und Tansania; zwei sind in der Republik Südafrika angesiedelt.
terre des hommes beschäftigt sich seit Jahren mit der Trinkwasserknappheit in Afrika:" Flüsse sind verseucht oder trocknen aus, Fischfang ist nicht mehr überall möglich, und oft muss Wasser zum Kochen und Trinken über Kilometer zu den Haushalten getragen werden", berichtete Hannelore Book von der Hilfsorganisation.
Lutz Hethey vom Hilfswerk HelpAge hat sich in Kagera/ Tansania von den örtlichen Besonderheiten der Wasserknappheit überzeugen können." Dezentrale Wassertanks und Hütten mit Regenrinnen helfen vermeiden, dass Kinder zum Teil drei Stunden zum Wasserholen zu Fuß unterwegs sind". Die Kosten für diese elementare Verbesserung der Lebensbedingungen belaufen sich auf etwa 20 000 Euro.

Bildtext: Sauberes Trinkwasser ist in Simbabwe ein kostbares Gut. Offene Quellen sind dagegen oft mit Krankheitserregern verunreinigt. Durch Hilfsprojekte soll die Situation verbessert werden. Foto: dpa
Autor:
iza


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