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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
60 000 Blumen begrüßen den Frühling
Zwischenüberschrift:
Winter zeigt sich zum Schluss von seiner milden Seite
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Endlich etwas wärmer, endlich Sonne, endlich ein Hauch von Frühling in der Luft. Der kalendarische Winter, der morgen zu Ende geht, verabschiedet sich milde. Gestern haben die Stadtgärtner damit begonnen, die Beete im Schlossgarten und in der Innenstadt zu bepflanzen.
Insgesamt 60 000 Frühblüher (vor allem farbenfrohe Stiefmütterchen und Hornveilchen) sollen den Lenz begrüßen, der am Samstag beginnt. Die Mitarbeiter des Osnabrücker Servicebetriebes hatten zunächst alle Hände voll damit zu tun, den festen Boden zu lockern, damit die in Gewächshäusern herangezogenen Pflanzen bestens gedeihen können.
Winter-Bilanz
Der Osnabrücker Winter 2009/ 10 wird als einer der strengsten in die regionale Wettergeschichte eingehen. Die Durchschnittstemperatur in den Monaten Januar und Februar lag 4, 3 Grad unter dem langjährigen Mittelwert für diesen Zeitraum. Statt plus 2 Grad stehen für die ersten beiden Monate 2010 minus 2, 3 Grad in der Statistik. Seit dem Winteranfang am 21. Dezember gab es an 63 Tagen Frost, davon an 29 Tagen Dauerfrost. Die tiefste Temperatur wurde am 27. Januar mit minus 13, 6 Grad gemessen, die höchste gestern Mittag mit 13, 3 Grad. Etwa sieben Wochen lag Schnee so viel und so lang wie seit über 30 Jahren nicht mehr. Dennoch war es kein echter Jahrhundertwinter. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 war es in Norddeutschland in etlichen Jahren kälter. Das gilt insbesondere für die Winter in den 1940er-Jahren. Und an der Spitze rangiert der Winter 1962/ 63 mit einer Durchschnittstemperatur von minus 5, 5 Grad.
Nicht nur die Stadtgärtner hoffen derweil, dass sich Väterchen Frost nicht noch einmal zurückmeldet. Wahrscheinlich werden die Tagestemperaturen zweistellig bleiben, auch wenn von Westen neue Regenwolken heranziehen. Schön, dass sich auch in diesem Jahr die alte litauische Spruchweisheit wieder bestätigt:" Selbst der strengste Winter fürchtet sich vor dem Frühling."
Bildtext: So eine Freude: Georg Pellmeyer (links) und Stephan Kostic pflanzten gestern im Schlossgarten Stiefmütterchen. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
jan


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