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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neue Supermärkte nicht erwünscht
Zwischenüberschrift:
Bebauungsplan Hannoversche Straße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Entwicklung an der Hannoverschen Straße ist der Stadtverwaltung ein Dorn im Auge: Immer mehr Einzelhandel, immer weniger produzierendes Gewerbe. Doch jetzt soll dieser Entwicklung ein Riegel in Form eines geänderten Bebauungsplanes vorgeschoben werden.
Der Entwurf der Verwaltung sieht vor, dass sich auf der rund 22 Hektar großen Fläche beiderseits der Hannoverschen Straße unter anderem keine neuen Supermärkte mehr ansiedeln sollen. " Die Hannoversche Straße ist in Teilbereichen inzwischen zu einer Einkaufsmeile geworden", sagt Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau.
Das bringt aus Sicht der Verwaltung drei Probleme mit sich. Erstens: Die Ansiedlungen an der Haupteinfallstraße graben dem eigentlichen Einkaufszentrum Innenstadt die Kunden ab. Zweitens: Die Wohnortnahversorgung vor allem im Bereich Meller Straße ist gefährdet, fußläufig erreichbarer Einzelhandel mit kleinen Verkaufsflächen wird unmittelbar von den großen Einzelhandelsketten Konkurrenz gemacht. Drittens: Das produzierende Gewerbe hat im Wettbewerb um Freiflächen laut Stadtbaurat Wolfgang Griesert keine Chance, da der Einzelhandel bis zu zehnmal so hohe Preise für den Quadratmeter zahle.
" Es herrscht Steuerungsbedarf", stellt Franz Schürings fest. Im Entwurf zur Bebauungsplanänderung wird das so formuliert: Gewerbebetriebe mit einem innenstadt- oder nahversorgungsrelevanten Sortiment sollen nicht länger zwischen Neulandstraße und Meller Straße angesiedelt werden. Wer hingegen beispielsweise Möbel, Tapeten, Fahrräder oder Autos verkaufen möchte, der kann sein Ladenlokal laut Entwurf der Stadtverwaltung nach wie vor entlang der Hannoverschen Straße einrichten. Bestehende Betriebe wären von einer Änderung des Bebauungsplanes natürlich nicht betroffen.
Kein Aushängeschild
Stadtbaurat Griesert verspricht sich von dem Entwurf für Anwohner, Grundstücksbesitzer und mögliche Investoren eine " hohe Verlässlichkeit". Und noch etwas soll besser werden: Das Erscheinungsbild der Haupteinfallstraße, dass im Entwurf als unbefriedigend beschrieben wird. Zu viele Werbeflächen, mangelhaft gestaltete Parkplätze und wenig attraktiv gestaltete Betriebsgelände würden derzeit das Bild trüben und die Hannoversche Straße nicht gerade als Aushängeschild für die Hasestadt erscheinen lassen.
Bevor der Rat über die Pläne der Stadtverwaltung entscheiden kann, ist zunächst einmal die Beteiligung der Bürger gefragt. Vom 23. März bis zum 23. April liegt der Entwurf beim Fachbereich Städtebau (Dominikanerkloster, Hasemauer 1) zur Einsicht aus. Im Internet kann der Plan unter www.osnabrueck.de » abgerufen werden. Stellungnahmen nimmt der Fachbereich schriftlich (Fachbereich Städtebau, Postfach 4460, 49034 Osnabrück) entgegen.
Autor:
df


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