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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Felsrippe wird weiter "abgeknabbert"
Zwischenüberschrift:
Steinbruch-Firma stellt Antrag – Bürger beklagen Lärmbelästigung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Steinbruch-Firma Cemex möchte etwa ein Drittel der Felsrippe des Piesberges abbauen. Das Unternehmen stellt derzeit einen entsprechenden Antrag. Die Verfahrensdauer wird auf etwa anderthalb Jahre geschätzt. Darüber informierte die Verwaltung nun während des Bürgerforums Pye. Dieses Thema nahmen mehrere Bewohner des Stadtteils außerdem zum Anlass, sich über den Krach der Steinbrecheranlage zu beschweren.
Geht es nach der Firma Cemex, wird sie im Laufe der kommenden Jahre rund 350 Meter des westlichen Endes der Felsrippe " abknabbern" und verarbeiten. Und Ratsvorsitzender Josef Thöle, der im Bürgerforum den Oberbürgermeister vertrat, glaubt auch, dass es so kommen wird, denn: " Der Abbau von Bodenschätzen hat volkswirtschaftliche Bedeutung und deshalb für die Genehmigung Priorität." Es gebe kaum Möglichkeiten, dies zu verhindern. Die Frage sei: " Wie gestalten wir den Abbau?" Dabei seien drei Aspekte im Auge zu behalten: Landschaftsschutz, Lärm und weitere Auswirkungen auf die Nachbarn. Thöle kündigte an, dass die Öffentlichkeit an dem Verfahren beteiligt werde, unter anderem in einer Bürgerversammlung.
Mancher Nachbar ist indes nicht gut auf die Steinindustrie zu sprechen. " Die Firma ist unerträglich laut", beschwerte sich eine Bürgerin. " Die Steinbrecheranlage dröhnt uns zu", ergänzte ein anderer. Sie sind überzeugt, dass Cemex die zulässigen Dezibel-Grenzen nicht einhält. Josef Thöle riet den Nachbarn: " Thematisieren Sie das! Zuständig ist die Gewerbeaufsicht."


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