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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Medizin und Kunst im Nussbaum-Haus
Zwischenüberschrift:
Stadt plant Ausstellung "Kunstwerk Leben" mit Prof.-Grönemeyer-Stiftung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Osnabrück macht Ernst mit dem eigenen Anspruch, kulturelle Leuchttürme zu setzen: Zur Wiedereröffnung des Felix-Nussbaum-Hauses ist von April bis August 2011 ein großes gemeinsames Ausstellungsprojekt mit der Stiftung für Weltmedizin von Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer geplant. Titel: " Kunstwerk Leben".
we Osnabrück. Vorgesehener Gesamtetat: rund eine Million Euro. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 67 200 Euro wenn die vorgesehenen Besucher- und Drittmitteleinnahmen erreicht werden.
Den Ratsmitgliedern liegt heute im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung ein Kooperationsvertrag zur Zustimmung auf dem Tisch. Aus dem Umfeld des Kulturausschusses ist zur Verbindung von Nussbaum-Haus und dem Thema " Kunstwerk Leben" zu hören: Es handele sich um eine Kunstausstellung, die Werke von Goya, Kirchner, Nolde oder Magritte präsentiere und einen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart spanne. Das Thema Leben beziehungsweise Nicht-Leben oder die Aspekte Körperlichkeit und Verletzbarkeit seien zentrale Nussbaum-Komponenten.
Die Eckpunkte des vorgesehenen Projekts zur Fertigstellung des drei Millionen Euro teuren Museumsanbaus: Die Ausstellung " Kunstwerk Leben" wird im Felix-Nussbaum-Haus und im Kulturgeschichtlichen Museum gezeigt. Das gemeinsam von den Vertragspartnern Stadt und Grönemeyer-Stiftung erarbeitete Konzept berücksichtigt die neu geschaffene bauliche Verbindung der beiden Häuser und sorgt für eine inhaltliche Verbindung mit den Werken Nussbaums und Dürers.
Vorgesehen sind sieben thematische Schwerpunkte von " Ars medicinea" (Medizin steht am Anfang der Kulturgeschichte und ist einer der ältesten Kulturträger) bis " Die ethische Conclusio" (Resumee einer humanen Humanmedizin als Ausdruck gelebter Kulturgeschichte). Außerdem wird es eine Installation der israelischen Künstlerin Sigalit Landau geben, die sich auf Nussbaum bezieht.
Die Ausstellung ist das erste Kunstprojekt der 2007 gegründeten Stiftung Grönemeyer für Weltmedizin, die ihren Sitz in Zürich in der Schweiz hat. Die Stiftung übernimmt 157 000 Euro der Gesamtkosten der Ausstellung.
Auf Basis der bis Mitte Juli vorliegenden Zusagen soll endgültig über die Realisierung des " Kunstwerk Leben"- Konzepts entschieden werden. Vorgabe: Bis dahin müssen zwei Drittel der im Finanzierungsplan vorgesehenen Drittmittel von 558 100 Euro abgedeckt sein. An Einnahmen durch Besucher sind 160 000 Euro vorgesehen, bei einem Eintrittspreis von acht Euro. Planungszahlen, die angesichts der rund 32 000 Gäste bei der Nussbaum-Ausstellung " Verborgene Spur" oder in der Vergangenheit erzielter Drittmittel von mehr als 400 000 Euro durchaus realistisch erscheinen.

Bildtext: Will in Osnabrück das erste Kunstprojekt seiner Stiftung für Weltmedizin präsentieren: Vorzeigemediziner Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. Foto: Archiv
Autor:
we


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