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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zwei Spielplätze sollen geschlossen werden
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum Atter diskutiert über Konzept der Stadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Britenkaserne, Lernschwimmbecken und Renaturierung der Düte: Wohnen und Freizeit standen im Mittelpunkt des Bürgerforums im Stadtteil Atter.
Auf Bürgeranfrage skizzierte Oberbürgermeister Boris Pistorius die Entwicklungsperspektive der ehemaligen Kaserne an der Landwehrstraße (Quebec Barracks). Dort würden die Wohnungen im Nordosten des Areals an Studenten vermietet. " Die Verträge laufen auf maximal zwei Jahre, was den Studenten als auch den künftigen Handlungsmöglichkeiten der Stadt entgegen- kommt", sagte der OB. Für kurze Fristen könnten auch die Gebäudehallen im Süden des Geländes gewerblich vermietet werden. Allerdings: Hierbei muss ein Mieternachweis über das erwartete Verkehrsaufkommen vorliegen, um die mögliche Belastung an der Landwehrstraße gering zu halten.
Da die Stadt das sanierungsbedürftige Lernschwimmbecken im Stadtteil aus Kostengründen aufgibt, hat der Sportverein Atter bis zum Sommer Zeit, Sponsorenmittel einzuwerben. Das sei zu knapp, wie einige Bürger befanden. Eine Verlängerung lehnte Pistorius ab und gab zu bedenken: " Neben der geschätzten Sanierung von bis zu einer Million Euro ist auch der Unterhalt für einen Verein schwer."
Das neue Spielplatzkonzept der Stadt stellte Christiane Balks vor. Atter liege mit 11 Plätzen und 3, 4 Quadratmetern Spielfläche pro Einwohner im mittleren Bereich der jüngst erhobenen Vergleichszahlen, so die Leiterin des Fachdienstes Natur und Umweltplanung. Die Spielplätze " Sommerkamp" und " Holtkämpers Weg" würden geschlossen. Sie seien als öffentliche Grünflächen weiterhin nutzbar, könnten aber auch erworben werden. Die Spielgeräte fänden anschließend auf anderen Plätzen wieder eine Verwendung.
Ein letztes Relikt der 1960er-Jahre wird an der Düte zurückgebaut. " Der sogenannte Sohleabsturz war damals das Nonplusultra", erklärte Balks den rund 20 Teilnehmern im " Treffpunkt Atterkirche".
Eine Betonbarriere verringerte die Fließgeschwindigkeit von Osnabrücks zweitwichtigstem Gewässer. Und sie verhinderte seitdem auch die Wanderungen von Fischen wie Mühlkoppe und Co. " Statt Beton werden Wasserbausteine ins Flussbett eingelassen und eine bestehende kleine Rampe erweitert." Der Pegelstand der Düte bleibe erhalten, sodass auch der Grundwasserspiegel im Gebiet erhalten bleibe.


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