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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Museen gehen neue Wege
Zwischenüberschrift:
Experten tagten am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Etwa 150 Fachleute nahmen an der Jahrestagung des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen im Museum am Schölerberg teil. Im Zentrum des Treffens stand das Thema Natur im Museum, erörtert wurden aber auch Probleme und Chancen der Museen, die auf geänderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen reagieren müssen.
" Natur lässt sich eben nicht ins Museum holen, deshalb muss man nach draußen gehen", so lautete die These von Dr. Dietmar Grote, dem Leiter desMuseums am Schölerberg. In Osnabrück und Umgebung sei deshalb das Umweltmobil " Grashüpfer" auf den Weg gebracht worden. Es führt mithilfe eines an Bord befindlichen Labors und weiterer Hilfsmittel Kinder in die Naturkunde ein, ganz gleich, an welchem Ort.
Nach einer Ökologisierungswelle in den 80er-Jahren haben Naturkundemuseen Ende der 90er-Jahre im Bereich Besucherzahlen eine Talsohle erreicht. Die habe man verlassen können, weil durch den Einsatz neuer Medien neue Wege der Umweltbildung beschritten werden konnten.
" Das Problem rückläufiger Besucherzahlen ist dennoch besonders bei Schulklassen zu verzeichnen", stellte Dr. Friedrich Scheele fest. Scheele, Direktor der Oldenburger Museen, wurde im Verlauf der Tagung als Nachfolger des aus Altersgründen aus dem Amt scheidenden Prof. Dr. Ewald Gäßler zum neuen Vorsitzenden des Museumsverbandes gewählt. Infolge der Lernstoffverdichtung sei es kaum noch möglich, die Schule für einen außerschulischen Unterricht zu verlassen. Durch die Einführung von Doppelstunden und Nachmittagsunterricht sah Scheele jedoch neue Chancen für die Museumspädagogik.
Zur Unterstützung der Museen im Bereich Pädagogik treten diverse Stiftungen mit finanziellen Beiträgen an. Dr. Sabine Schormann (VGH-Stiftung) und Dr. Matthias Nöllenburg (VW-Stiftung) wiesen jedoch darauf hin, dass Stiftungen gemäß ihres Anspruchs keine Basiskosten in den Einrichtungen übernehmen würden. Das sei Aufgabe der Träger, auch wenn viele Kommunen damit gegenwärtig vor großen finanziellen Problemen stünden.
Autor:
iza


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